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beatled

unregistriert

1

29.08.2010, 16:03

Kochen

Kocht ihr auch gerne? Der Umgang mit frischen Lebensmitteln und ihre Verwandlung in ein köstliches Gericht hat mich seit meiner Kindheit fasziniert. Ich war als Kind Dauergast bei kochenden Müttern. Während die anderen Jungs draussen Fussball oder sonst etwas doofes spielten, sass ich in der Küche meiner Mutter oder derjenigen irgend einer Nachbarin. Ich half den Frauen so gut ich konnte. Mit zehn konnte ich perfekte Essen aus Rohzutaten (also kein Convenience Food) herstellen. Meine Mutter war froh darum. Meine Eltern waren sehr häufig auswärts in Gesellschaft und wollten meinen älteren Bruder und mich nicht dabei haben. Dass ich da so gut mitspielte, kam ihnen gelegen. Meine Mutter brauchte bloss einzukaufen, das Essen für meinen Bruder und mich zauberte ich dann irgendwie hin. Für die Eltern waren wir Kinder nur eine Belastung. Sie hatten andere Interessen und Freuden.

Ich hielt mich als Kind und Jugendlicher fast nur unter Mädchen auf. Die Welt der Jungs war nicht meine. So ab zwölf wurde ich dann häufig von den Jungs gemobbt, also in dem Alter, wo man die Sexualtriebe erkennt. Und dass ich anders bin, war anscheinend ein Problem. Ich weiss nicht, wie viele Male ich zusammengeschlagen wurde. Trotzdem ging ich meinen Weg weiter. Schminkte mich wie die Mädchen und kaufte auffällige Klamotten und viel Schmuck. Die Mädchen hatten kein Problem damit und akzeptierten mich. Erst als ich so 18 war, hatte ich Ruhe von den Jungs.
Es kann allerdings noch heute geschehen, dass ich von alkoholisierten Jungs angepöbelt werde. Schwuchtel und solches Zeug. Zusammengeschlagen wurde ich allerdings seit einigen Jahren nicht mehr.

Aber zurück zum Kochen. Am Sonntag Nachmittag koche ich häufig ein etwas aufwändigeres Gericht, das ich dann in der kommenden Woche etappenweise verspeise. Gehe am Samstagmorgen immer auf den Markt in der Altstadt. Im Moment schmort ein Kaninchenragout in einer Sauce aus süssem Weisswein vor sich hin. Dann habe ich Stangenbohnen (das sind die riesigen grünen Bohnen) auf dem Herd. Das Zeug gibt es allerdings erst ab morgen. Heute ist Ausgang angesagt.

Ist eigenartig. Ich bin kein grosser Esser und habe sehr schnell genug. Trotzdem ist mir der Umgang mit Lebensmitteln lieb und wichtig. Vor allem weiss ich gerne, was ich wirklich verspeise. Keine versteckten Fette oder sonst Unerwünschtes.


2

29.08.2010, 21:58

Das mit dem Kochen find ich ein interessantes Thema. In Sachen kochen bin ich erst aktiv seit ich regelmäßig Sport betreibe und daher auch meine Ernährung umgestellt habe. Sehr gerne würde ich neue Gerichte ausprobiern jedoch fehlt mir leider oftmals die Zeit dazu worauf ich wieder auf die gewohnten Speisen zurückgreife -.-. Da ich ein eher schlanker Typ bin muss ich darauf achten regelmäßig jede 2 Stunden etwas zu essen und da kann man dann schon etwas in schleudern kommen. Ich möchte mir jetzt einen Ernährungsplan erstellen da ich dann genau verfolgen kann welche Gerichte ich schon gegessen hab weil man sollte ja nicht zu viel Fleisch usw essen und wenn ich keinen Plan hab wirds meistens immer etwas Fleischiges. Ich brauche halt ein genaues System. Im Internet gibt es ja tausende Websites für Speisen aller Art jedoch hab ich schon schlechte Erfahrungen gemacht mit den probierten Speisen. Weiß vlt irgendwer seriöse Websites für gesunde Gerichte??? Vielen Dank für Antworten....

3

01.09.2010, 16:05

Ich finde Kochen auch richtig cool. Am Liebsten mache ich mir diese Desserts:
Panna Cotta
Tiramisu
und die Klassiker wie
Vanilleeis mit heissen Himbeeren
Vanillepudding, Schokopudding 1
Griesschnitten
Waffeln
Apfelküchle mit Vanilleeis
Ich empfinde Kochen als Ausgleich zum ganzen Lernen. Heute musste ich z.B. für die Uni Kredit Lexikon auswendig lernen. Zur Belohnung habe ich mir dann erstmal ein ein paar Waffeln gemacht :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Styla« (12.01.2011, 19:36)



beatled

unregistriert

4

04.09.2010, 17:28

Kochen ist wirklich sehr entspannend. Man muss sich jedoch Zeit dafür nehmen. Ansonsten ist es eher Stress. Da ich nicht jeden Tag die notwendige Zeit dafür habe, bereite ich mir häufig im voraus Sachen zu, die man dann nur noch wärmen muss. Da gibt es eine Unmenge an Gerichten, die aufgewärmt besser schmecken als frisch vom Herd.

Auf Süssspeisen stehe ich jedoch endgültig nicht. Das ist nicht meine Welt. Mögen sie die Nerven noch so beruhigen. Gegen Stress trinke ich lieber ein Glas Wein.

Wie man Speisen zubereitet habe ich im Kopf. Was mit gegebenen Grundzutaten möglich ist und wie man sie grundsätzlich behandeln muss, ist mir klar. Ich bin mit Kochen aufgewachsen. Externe Inspiration braucht es trotzdem. Sonst bleibt man stehen. Das sind Einladungen bei Freunden und Bücher. Auf dem Internet suche ich ab und zu ganz gezielt etwas nach. Eine spezielle Site könnte ich jedoch nicht empfehlen. Zudem schaue ich fast nur französische Seiten an, da ich für gewöhnlich französisch google.

Ich esse nur zweimal täglich. Das ist zwar nicht gesund, für mich jedoch praktisch. Am Morgen esse ich ein Sandwich und dann am Abend ein richtiges Gericht. Untertags nur Früchte. Im Moment sind sie phantastisch, vor allem die Aprikosen aus dem Wallis. Bin richtig süchtig nach ihnen. Die Zwetschgen sind jetzt ebenfalls ein Traum.

Gerichte und Essgewohnheiten sind recht lokal. Zumindest, wenn man nicht auf MacDo und Co. steht.

Wichtig ist mir primär: Viel Gemüse und Salat. Gemüse esse ich fast ausschliesslich kalt oder lauwarm. Gare es im Dampf und esse es wie Salat mit Sauce oder zumindest etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer. Manchmal auch gratiniert, aber trotzdem lauwarm oder kalt. Bei den eiweisshaltigen Komponenten liebe ich Geflügel, Fisch, Kalb, Kaninchen und jegliche Art von Innereien. Vor allem Kalbskopf und Pansen. Im Winter kommen dann noch Kohlenhydrate hinzu. Auf die kann ich in den Sommermonaten weitgehend verzichten. Das ist vor allem Reis. Ich liebe Reis in all seinen Varianten. Manchmal Teigwaren. Kartoffeln selten. Kartoffeln am ehesten zu Käse wie den Vacherin Mont d‘Or, der jeweils ab November für einige Monate erhältlich ist.

5

07.11.2010, 14:33

Kochen finde ich auch toll, vor allem, weil ich dann einfach das Gefühl habe eine... tja, man könnte sagen, besondere Beziehung zum Essen aufzubauen. Man isst dann nicht einfach irgendwas, sondern etwas, was man selbt für sich zubereitet hat. Vielleicht klingt das komisch, aber es schmeckt einfach so viel besser, als etwas Fertiges. Das einzige problem dabei ist die Zeit. Aber ich denke das geht den meisten so.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Styla« (12.01.2011, 19:33)



6

07.11.2010, 19:08

Also ich persönlich koche fast immer frisch zubereitet, ich weiß auch nicht aber es schmeckt einfach ganz anders als wenn es jemand anders gekocht hat oder es vllt. sogar schon fertig ist.
Bin zwar kein Chefkoch, doch aus Oma's Kochbuch findet sich doch fast immer was leckeres zum nachkochen :)

beatled

unregistriert

7

07.11.2010, 19:39

@Tom70: Wenn man Zeit findet in diesem Forum Beiträge zu schreiben, wird man wohl noch Zeit dafür finden, um sich etwas zu kochen. Priorität sollte eindeutig beim Kochen liegen.

Was hast du denn für einen Link reingestellt? Betreibst du ein Hotel oder ein Restaurant?