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beatled

unregistriert

1

27.06.2010, 21:14

Leben

Obwohl ich Schweizer Eltern habe, ist meine Welt stark mediterran geprägt. Ich mag die Menschen aus diesem Kulturkreis. Ich verstehe ihre Welt. Ob islamischer oder christlicher Hintergrund ist für mich nicht wichtig. Da erlebt man noch, was Familie sein könnte. Ich will euch jetzt nicht mit meinem Lebensweg langweilen. Diese Leute haben in meiner Kindheit und Jugend mein Leben gerettet. Ohne sie wäre ich heute ein Junkie oder schon tot. Das beste, das meine Eltern je für mich, wenn auch unbewusst, getan hatten, war, in einem Quartier zu wohnen, wo es fast nur Südländer gibt. Bei ihnen durfte ich Familie erleben und halt finden. Bin in diesen Familien gross geworden. Was es zu Hause nicht gab, gaben mir diese Familien: Geborgenheit, Vertrautheit, Orientierung, Sicherheit und ein bisschen Liebe.
Ich schreibe dies, weil ich mich vor zehn Tagen neu in einen Südländer verliebt habe. Er heisst Michele. Modisch, hübsch, feminin, perfekt. Habe mich auf den ersten Blick in ihn verknallt. Seit Davy der erste Mann, dem ich vollends verfalle. Und das ist eine Weile her. Lebe im Moment im siebten Himmel.


beatled

unregistriert

2

24.11.2010, 14:28

Dass ich in meiner Kindheit und Jugend praktisch nur die weibliche Seite der Welt kennen gelernt habe, ist halt so. Dass ich deswegen schwul bin, eher weniger. Wahrscheinlich habe ich mich als Junge und Jugendlicher unter Mädchen und Frauen rumgetrieben, weil ich unbewusst anders war. Und meinen Vater gab es in der Erziehung nicht. Er hatte sich da strikt rausgehalten. Ich konnte machen was ich wollte: Mein Vater reagierte nicht.

Meine Jugendzeit ist vorbei. Und ich liebe Frauen immer noch. Nicht sexuell, bin ja schwul, aber vom Denken und Umgang her. In unseren Schwulenbars gibt es meistens auch eine Lesbentheke. Und bei ihnen trifft man mich meistens als einziger Mann an. Ich kann es mit den Mädchen. Und sie haben was drauf.

Seit einem guten halben Jahr bin ich in Michele verliebt. Er ist feminin wie ich. Kein richtiger Mann. So typische Männer und ihr Denken harmonieren nicht mit mir. Michele ist im Gegensatz zu mir ein totaler Chaot. Gegensätze ziehen sich an. Aber feminin muss ein Mann sein, dass er mich anspricht.

Ich habe früher häufig den Fehler gemacht, mich von männlichen Typen abholen zu lassen. Dies endete für mich regelmässig in echten Demütigungen. Die wollten nur puren Sex und das um jeden Preis. Ich mag mich an Nächte erinnern, da wurde ich rund ein Dutzend mal während der Nacht vergewaltigt. Und bei mir lief total nichts. Also Vergewaltigung pur. Das tut weh. Ich habe wegen solcher Grobiane häufig wochenlang geweint. Wollte keinen Menschen und schon keinen Mann sehen.

Deshalb kommen für mich „richtige“ Männer nicht mehr in Frage. Ich will sensible und von mir aus total feminine und unmännliche Typen. Sie dürfen aussehen, sich schminken, kleiden und verhalten, wie sie wollen. Nur keine richtigen Männer mit ihrer Unsensibilität und Grobheit.

Ich habe aus früheren Beziehungen gelernt. Ich denke, man sollte sich eine gewisse Selbständigkeit bewahren. Ich bin jetzt beispielsweise einige Tage allein in Nizza unterwegs und Michele war unlängst allein einige Tage in Milano.

Ihr dürft euch jetzt nicht denken, dass ich hier in Nizza auf Sexabenteuer aus wäre. So bin ich nicht. Und Michele war es in Milano bestimmt auch nicht.

Liebe und sich aufeinander freuen ist schön. Die eigene Selbständigkeit ist jedoch ebenso wichtig. Dies ist meine eigene Lebenserfahrung.

Liebe ist endlich. Das wussten schon die altgriechischen Dichter.

Ich bin ein sehr pflichtbewusster Mensch. Wenn es um Liebe geht, muss man sich gegenüber jedoch ehrlich sein. Ich habe noch nie einen echten Liebhaber bewusst verletzt. Alle Ex-Liebhaber gehören zu meinen intimsten Freunden. Sie kennen alles von mir. Und wir lieben und verstehen uns auch ohne Sex. Diese Freundschaften pflege ich sehr. Dies gibt mir Rückhalt und Selbstsicherheit.

Ich wollte jetzt nicht pessimistisch wirken. Das Leben ist schön und es gibt immer wieder einen neuen Weg. Trotzdem hoffe ich natürlich, dass es mit Michele und mir auf längere Zeit klappt.

Was ich jedoch nicht verstehe: Weshalb begeben sich so viele, zumeist recht unerfahrene Männer in eine einengende Ehe? Und noch schlimmer mit eigenen Kindern? Das verstehe ich nun total nicht! Für mich wäre diese Vision der totale Horror. Muss die Scheidungsquote wirklich weiter steigen? Wieso sind die Leute so unvernünftig?

Und die Leidtragenden sind die Frauen und Kinder! So schwachsinnig und von eigenem Wunschdenken geprägt können nur Männer funktionieren.

Die Ehe war schon vor Jahren für meine Eltern ein Stress, vor allem mit uns Kindern. Mein Vater hatte sich total rausgehalten und meine Mutter musste alles alleine regeln. Irgendwie haben sich meine Eltern schon gemocht. Streit oder Disharmonie gab es nie. Was meine Mutter mit uns Kindern ertragen musste, wünsche ich keinem Menschen. Ich war das jüngste und einfachste der Kinder. Funktionierte zwar nicht wie ein normaler Junge, war jedoch für jede Frau eine Freude. Ich wurde von meiner Mutter und den Nachbarsfrauen auch entsprechend verwöhnt. Vielleicht hatte ich mich so lieb zu meiner Mutter verhalten, weil ich (unbewusst) ihren Stress sah und ihr auf keinen Fall zur Last fallen wollte. Ich wusch bereits als 6-jähriger das Morgengeschirr der gesamten Familie und als 10-jähriger konnten meine Eltern verreisen und ich kochte für meine älteren Geschwister. Wenn meine Eltern nach einem externen Weekend heimkamen, sah die Küche immer perfekt aus. Niemand war verhungert. Und die Wohnung war gesaugt.

Beim Kochen ist es wie bei den Sprachen: Was man nicht als Kind gelernt hat, bleibt einem nicht wirklich für das gesamte Leben. Dazu lernen kann man immer. Es ist jedoch nicht so Bestandteil vom eigenen Ich wie das in der Kindheit Erlernte.

Versteht mich nicht falsch: Ich bin nicht stolz darauf, schwul zu sein. Wie häufig habe ich mir in meiner Jugend gewünscht, so zu sein, wie die anderen Jungs. Irgendwie verlaufen nicht alle Lebenswege gleich. Und für mich waren Frauen und Mädchen in der Kindheit / Jugend die einzigen Bezugspersonen. Ich wollte unter ihnen sein. Ich verhielt mich wie sie und sie waren mein Leben. Habe keine Ahnung, wie und warum man schwul wird. Das Leben kann man eben nur zu einem gewissen Grad selber bestimmen. Damit muss man umgehen lernen. Und es akzeptieren.

Sorry, das war ein etwas langer Text. Ich fühlte mich einfach danach.

beatled

unregistriert

3

27.11.2010, 11:50

War gestern am frühen Nachmittag von Nizza nach Hause gekommen. Hatte mich auf das Wiedersehen, Berühren, die Körperwärme und Küsse von Michele gefreut. Wie gut er riecht und lieb er ist. Er zeigte bei meinem Heimkommen voll Gefühl; ich denke, er hat auch mich vermisst. Ich liebe ihn. Und ich bin sicher, er mich ebenso.

Trotzdem sind solche selbständigen Unternehmungen für mich sehr wichtig geworden; ich will mir selber zeigen und beweisen, dass ich autonom funktionieren kann. Das ist das Ergebnis meines bewegten Beziehungslebens. Ich bin emotional nicht der Einfachste. In dieser Hinsicht total uncool. Ich habe viel zu viel Gefühl. Und das ist in der heutigen, oberflächlichen Gesellschaft häufig verhängnisvoll und war für mich mehrfach sehr schmerzhaft. Ich mag mich zwar optisch schrill zeigen, von der Gefühlswelt her bin ich ganz anders.

Zum Glück ist Michele ähnlich. Er ist für mich ein totaler Glücksfall. Er hatte wie ich auch schon einiges erlebt. Insofern passen wir zusammen und müssen uns nichts vormachen.

Beurteilt einen Menschen nie zu vorschnell aufgrund seines Äusseren. Dies gilt vor allem gegenüber Mädchen. Aber auch Jungs wie Michele und ich, die sich kräftig stylen, sind keine billigen Flittchen. Hinter einer solchen Fassade verbirgt sich häufig mehr, als man vermutet. Michele und ich sind sehr sensible Menschen; das können männliche Grobiane nicht begreifen. Liegt jenseits ihrer Erfahrungswelt.


Matt5eo

unregistriert

4

27.11.2010, 14:24

Mir hat dein Text sehr gut gefallen, obwohl er einwenig lang war aber ich hab mir die Zeit genommen. Mir gefällt die Art wie du schreibts, deine Gefühle und Gedanken beschreibst. So lerne ich dich besser kennen und dich zu verstehen. Ich finde toll wie du über Liebe und Partnerschaft denkst, ich kann mich sehr gut mit dir identifizieren jedoch gibt es einen großen Unterschied: Ich bin hetero. Aber ich finde jeder Mann ob schwul oder nicht schwul darf einwenig feminin sein und auch so wirken. Meiner Meinung nach bin ich mehr gefühlsbetonter als viele andere Jungs in meinen Alter, andere finden das vielleicht "unmännlich" aber egal, man kommt bei Frauen einfach besser an wenn man seine Gefühlen freien lauf lässt.

Fehler macht jeder, große oder kleine ganz gleich, sehe sie nicht als Fehler sondern als eine Art Lehre. Ich glaub dir gern das das nicht gerade leicht für dich war. Aber ich hoffe du hast damit abgeschloßen und machst nicht nochmal soetwas, zumindest fallst du nicht mehr auf solche Männer rein. Solche Art von Menschen kommen auch bei Frauen vor, meist sind es Frauen die vor kurzem von ihren Freund verlassen worden sind, sie suchen einfach nur Sex, ohne Gefühle ohne Rücksicht auf die Gefühle der Männer. Sie stellen nicht gleich klar das das nur bedeutungsloser Sex ist. :(

Zum Thema Ehe: Ich bin nicht wirklich ein Fan von Bindungen zweier Menschen, Bindung macht alles komplizierter und umständlicher. Ich finde es toll wenn zwei Menschen die sich lieben, auserhalb einer Beziehung näher kommen und es einfach geniesen sich zu lieben.

Schön dass du dazu stehst das du schwul bist, viele unterdrücken ihre Neigungen zum männlichen Geschlecht.

Ich wünsche dir viel Glück mit deinem Michele und das es lange hällt. :D

beatled

unregistriert

5

27.11.2010, 17:21

Danke, Matteo, für deine lieben Worte. Weisst du, in der Jugend (so bis 16) war es für mich am Schlimmsten. Ich fragte mich immer, wieso bin ich so anders als die anderen Jungs? Zudem wurde ich regelmässig von den groben Jungs zusammengeschlagen. Ich war für sie eine charakterliche und optische Provokation. Ich habe es überlebt und bin mir treu geblieben. Der Widerstand der Normalen hat mich gestärkt. Ich würde es heute nicht anders machen, habe es nie bereut. Von den Eltern her hatte ich eher Unterstützung: Mein Vater hielt sich zwar fein säuberlich raus, meine Mutter jedoch verstand und tröstete mich, so gut sie es konnte.

Auf sexgeile Supermänner werde ich sicherlich nicht mehr reinfallen. Können sie mir in der Bar noch so flattieren und spendabel sein. Das habe ich gelernt.

Trotz allen Widerwärtigkeiten bin ich ein sehr glücklicher und ausgeglichener Mensch. Gewisse Lebenserfahrungen muss man gemacht haben. Treue zu sich und seiner eigenen Art ist das Fundament dazu. Manchmal muss man dazu einen steilen Berg erklimmen.


beatled

unregistriert

6

04.12.2010, 11:20

Styling

Ihr wisst von meinen vielen Beiträgen, dass Stylen etwas vom Wichtigsten in meinem Leben ist.

Ich habe in meiner früheren Jugend kräftig damit begonnen. Das musste sein. Das war ich. Für mich war es ein kräftiger innerer Drang und ein absolutes Bedürfnis. Ich kannte keine Hemmungen und Hindernisse. Regelmässig eine total andere Haarfarbe, schminken usw. Das war kein Fehler in meinem Leben. Widerstand gab es natürlich und das stärkt die Persönlichkeit unheimlich. Ich musste mich in der Schule durchsetzen. Dann die brutalen Jungs auf der Strasse, die kein Verständnis für eine solche Kreatur hatten.

Im Laufe der Jahre entwickelt man mehr und mehr Geschmack. Nicht alles, das an einem anderen Typen geil aussieht, muss ich morgen sofort imitieren. Und vor allem: Mit Styling lernt man sich kennen. Stylen ist Beschäftigung und Auseinandersetzung mit sich selber.

Optisch auffallen muss ich auch heute. Ansonsten wäre ich total unglücklich. Beachtet werden möchte ich unbedingt. Es mag Leute geben, die sich verbal oder mit ihrem Humor Beachtung verschaffen, ich sende optische Signale aus.

Wenn ich ehrlich sein darf: Primär style ich mich für mich. Ich will mir selber gefallen. Was der Rest der Menschheit über mich denkt, ist mir eigentlich egal. Ich muss ja nicht jedem Trottel auf der Strasse gefallen. Ich bin ich. Und ich möchte so aussehen, wie ich mir gefalle.

Durch das eigene, klare Styling findet man die Freunde und Kollegen, die ähnlich ticken. Styling ist insofern nicht nur Selbstbefriedigung sondern ein klares Signal an die Gesellschaft.

In diesem Forum hat es viele junge Teilnehmer, die sich nicht richtig getrauen, so auf die Strasse zu gehen, wie sie das gerne tun würden. Ich möchte euch ermuntern, es zu tun. Äusserer Widerstand hin oder her. Es schadet eurem Leben nicht, stärkt euch jedoch fürs gesamte Leben. Man wird nur stark, wenn man in jungen Jahren bewiesen hat, dass man Charakter und Durchsetzungswille hat. Und sei es bloss mit seinem Style.

beatled

unregistriert

7

18.12.2010, 13:13

Werdet ihr auch regelmässig auf euren Style angesprochen?

Ich werde ich in der Tram, dem Bus, Zug oder beispielsweise an der Kasse im Supermarkt regelmässig auf mein Styling angesprochen. Im anonymen, öffentlichen Raum von Leuten, die man noch nie gesehen hat und wahrscheinlich kaum jemals wieder sehen wird.

In Schwulen-Bars und -Clubs ist es etwas anderes, wo die Männer auf Sexabenteuer aus sind und schon deshalb mit Komplimenten nicht geizen. Das nehme ich zwar gerne zur Kenntnis, weiss es jedoch einzustufen.

Was sind die häufigsten Punkte, wegen denen ich angesprochen werde:
1. Das Make up.
2. Der Schmuck (resp. gewisse auffallende Stücke daraus).
3. Die Frisur.

Wie es der Anstand gebietet, höre ich nur Positives. Was die schweigende Mehrheit denkt, erfährt man nie.

Von den Arbeitskollegen werde ich regelmässig wegen der Kleidung zum Gesprächsthema. Das Make up etc. sind ja in etwa immer ähnlich. Darüber kann man nicht täglich sprechen. Meistens sind es Kleinigkeiten. Gestern hatte ich zB neue braune Schnürstiefel an. Die Stiefel waren nicht das Thema sondern die rosa Schnürsenkel. Die Kollegen fanden sie saugeil (es waren ausschliesslich Männer und wahrscheinlich kein einziger darunter schwul).

Mir ist es wichtig, Anerkennung von den Leuten auf der Strasse zu erhalten. Ich fühle mich so bestätigt. Gibt mir Selbstzufriedenheit. Irgendwie bemerkt werden will doch jeder.

Ich beschäftige mich intensiv mit meinem Style. Mache mir dauernd Gedanken, was wie zusammenpassen und wo man noch verbessern könnte. Stylen ist primär Selbstbeschäftigung mit sich. Wenn man dafür Anerkennung von den Leuten auf der Strasse kriegt, lohnt es sich doppelt.

Gut gestylt findet man einfacher Kontakt zu Leuten. Primär zu Frauen. Frauen sind für mich enorm wichtig, obwohl ich schul bin.

Meine Freunde und Bekannten wissen, dass ich in dieser Hinsicht etwas eigen bin. Wegen ihnen muss ich keine Kompromisse eingehen. Wahrscheinlich würde ich als krank gelten, wenn ich beim Styling nachlassen würde.

Wie verhaltet ihr euch? Provoziert ihr mit eurem Styling auch gerne Reaktionen von den Leuten auf der Strasse wie ich? Für mich ist Styling ganz zentral in meinem Leben. Welchen Stellenwert hat Styling in eurem Leben?


8

25.12.2010, 14:20

Also ich werde eigentlich nicht so sehr angesprochen die Leute schauen einfach nur oder drehen sich um und gehen weiter. Mit meinem Styling probier ich imma ganz was neues aus. Ich kann mir eigentlich keinen eindeutigen Style zuordnen. Einmal geh ich ganz elegant aus dem Haus und am nächsten Tag komplett flippig z.B. mit zerissenen Hosen, offenen Hemd und Krawatte und extrem viel Ketten und eventuell Ringe.

Styling spielt eigentlich eine sehr sehr große Rolle in meinem Leben. Ich denke jeden Tag nach etwas neues auszuprobiern und bin wahnsinnig oft in Shopping Straßen zu finden. Weiters will ich auch mein Wissen in Sachen Make up und Haarstyling verbessern. Eine perfekt abgestimmte Frisur auf den eigenen Typ und dazu das passende Make up ist sehr wichtig für mich. Ich hab schon viel ausprobiert nur hat es diesen Wow Effekt noch nicht bei mir gemacht das ich sagen kann so ists perfekt und so will ich es lassen. Mit deinen Schmink Tipps fahre ich jedoch sehr gut nur benötigt dies etwas übung. Ich glaube du hast in jedem Bereich sehr viel Ahnung und bist sehr gebildet. Du hast sicher das Zeug ein Klasse Visagist oder ähnliches zu werden. Für mich zuminderst kommst du rüber wie ein absoluter Profi. (ohne schleimen zu wollen ist aber wirklich so). Respect :thumbup:

beatled

unregistriert

9

25.12.2010, 16:47

Besten Dank für deine netten Worte. Visagist oder Kosmetiker werde ich wohl nie werden. Ich bin in der Software-Industrie tätig und dies erst noch in der konservativen Finanzwelt (Banken).

Du siehst, selbst in einem solchen Umfeld kann man sich vom Styling her ausleben, wenn man will. Die Gesellschaft ist in dieser Beziehung offener, als viele Männer denken. Outen tut man sich damit natürlich schon. Das schadet jedoch nichts. Ich stehe ja voll dazu, wie, wer und was ich bin.


10

01.01.2011, 16:06

Hätt ich mir garnicht gedacht das man sich in diesem Bereich so stylen darf. Hab immer geglaubt da geht es ganz schlicht und normal zu.

beatled

unregistriert

11

03.01.2011, 16:50

Nun, ich komme nie in Kontakt mit Endkunden einer Bank. Für eine Person in der Kundenberatung einer Bank gelten strenge Vorschriften, was das Outfit anbelangt. Ich arbeite auch nicht bei einer Bank sondern bei einem Softwarehersteller, der Finanzinstitute beliefert. Da kommt man höchstens mit Bankangestellten in Kontakt. Da ich in der Entwicklungsabteilung arbeite, selbst dies eher selten. Meistens bei Neukunden, die irgendwelche Details wissen wollen oder bei Neuentwicklungen, die die Bank abnehmen muss. Ansonsten hat unsere Firma natürlich eigene Abteilungen für den Kundenkontakt (Verkauf, Schulung, Beratung / Parametrierung etc.).

Gerade gestern, obwohl es Sonntag war, hatte ich einen mehr als 24-Stunden Einsatz bei einer Bankengruppe, die auf unsere Softwareplattform wechselt und am Dienstag live gehen will. Gestern hatte ich auf jegliches Make Up verzichtet. Nicht weil es unangebracht gewesen wäre, beim Kunden so zu erscheinen, aber solche Einführungen sind immer abenteuerlich. Da mochte ich mich nicht noch mit Make Up belasten, das irgendeinmal unansehnlich werden könnte. Und mehr als 24 Stunden ohne Schlaf zeichnen einem irgendeinmal.

Auf alle Fälle bin ich jetzt hundemüde.


12

03.01.2011, 21:15

Puha hört sich nach einem echt anstrengenden Job an. Ich hoff das Entgelt für dich stimmt wenigstens :)