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beatled

unregistriert

1

06.02.2010, 19:00

Nizza

Bin wieder mal für ein paar Tage in Nizza. Nebst Paris meine Lieblingsstadt. Übersichtlich und voll Leben. Den Touris, die das Geld bringen, sei dank. Und fast zu jeder Jahreszeit perfektes Klima.




Die gestyltesten Geschäfte findet man an der rue Alphonse Karr und deren Fortsetzung der rue Paradis. Wenn man wirklich viel Geld ausgeben will, dann empfehlen sich die avenue de Verdun und avenue de Suède. Alles liegt sehr nahe beieinander.




Jugendliche Besucher werden mehr Freude an der avenue Jean Médecin haben: Eine kerzengerade, lange und breite Einkaufsstrasse, die vom Norden Richtung Meer verläuft und an der eindrücklichen place Masséna endet. An dieser Strasse liegt auch das Einkaufszentrum Nice Etoile: Ein mehrstöckiges Einfkaufsparadies voll von Mode und Kosmetik.




Spannend auch die engen Altstadtgassen. Da findet man alles und für jeden Geschmack. Natürlich auch viel unbrauchbares.




Aber Nizza wäre nicht Nizza, wenn das Meer nicht wäre. Und da kann man Stunden verweilen. Sei es als Skater, Fahrradfahrer oder Fussgänger. Jetzt im Winter ist natürlich auch das Mittelmeer zu kalt, dass man hinein tauchen möchte. Obwohl es so abwegige Typen gibt, die es trotzdem tun. Meer und Stadt bedeutet natürlich auch immer Hafen. Wer Freude an Schiffen und dem Leben darum herum hat...




Dank der vielen Touris ist das Nachtleben sehr vielfältig. Gastronomisch noch nicht ganz auf dem tiefen und überteuerten Niveau wie Paris. Etwas aufpassen sollte man trotzdem. Im Unterschied zu Paris ist es leicht etwas abseits der Touristenströme noch viele preisgünstige, gute Lokale, die auch von der Quartierbevölkerung besucht werden, zu finden. Und über Mangel an Bars und Clubs kann sich niemand beklagen, selbst wenn man wie ich gay ist.




Reiches Übernachtungsangebot für jedes Budget auch im Zentrum. Ich miete immer dieselbe Wohnung etwas südlich vom Bahnhof Thiers (Hauptbahnhof) am Rande des quartier des Musiciens an der rue des Italies. Ziehe eine Wohnung, wo man unabhängig ist, einem Hotel vor.




Einzig Juli / August würde ich meiden. Einerseits recht heiss und am Strand gibt es keinen Schatten von Bäumen (nur Sonnenschirme, die man mieten kann); dazu touristisches High Life. Aber viele wollen das anscheinend. Dazu sind die viele Einheimische, die nicht im Tourismus arbeiten, weg.




PS: Ich habe übrigens keinerlei wirtschaftlichen oder andere persönlichen Interessen daran, dass Nizza besucht wird. Ich liebe die Stadt einfach und gebe dies gerne weiter.




Hier einige Einstiegs-Links:

Stadtverwaltung: http://www.nice.fr/

Tourismusbüro: http://www.nicetourisme.com/

Flughafen: http://www.nice.aeroport.fr/

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Nizza


beatled

unregistriert

2

21.11.2010, 12:06

Hause wieder mal ein paar Tage an der rue d‘Italie in meiner gemieteten Wohnung in Nizza. Ich liebe Nizza. Zumindest ausserhalb der Haupttourismus-Saison. Touristen hat es immer. Und die machen die Stadt und das Nachtleben interessanter. Die Stadt lebt zu einem guten Teil vom Tourismus. In der High Season werden jedoch Tagestouris in Dutzenden von Bussen angeschleppt und ihr könnt euch vorstellen, was da aus den Bussen steigt. Augen zu und durch, wenn man einer solchen Lawine begegnet. Zumindest die Altstadt ist extrem eng. Nicht gemacht für solche Herden von Menschen.

Was fasziniert mich an Nizza?

Die gesamte Côte d‘Azur (französische Riviera) hat ein fantastisches Klima. Im Sommer nicht übertrieben heiss und im Winter nebelfrei und nicht zu kühl. Der beste Ort vom Klima her wäre Menton (rund 30 Kilometer östlich von Nizza, die letzte Stadt vor der italienischen Grenze). Menton ist jedoch etwas überaltert und dadurch ruhig. Geeignet für einen längeren Erholungsurlaub. Weniger für kurze Erlebnisaufenthalte.

Nizza ist überschaubar und trotzdem kein Kaff. Auf relativ kleiner Fläche eine unglaubliche Vielfalt an Lebensformen und Kultur. Jedoch keine „gefährlichen“ Zonen wie etwa in Marseille. Man kann sich überall frei und sicher bewegen.

Das Mittelmeer (die Engelsbucht und der Hafen) für einen Binnenländer wie mich total faszinierend. Man braucht keine Wasserratte, wie ich eine bin, zu sein. Der alleinige Anblick wirft einem um.

Nizza liegt noch in Frankreich: Infrastruktur stimmt (ÖV, Abfall, Strassenreinigung, Strom, Internet etc.). Dies im Gegensatz zum nahen Italien.

Die Sprache für mich sehr entscheidend. Man spricht französisch.

Trotz der privilegierten Lage ist die Stadt recht billig. Wohnungspreise, Unterhaltung etc.. Die meisten Museen gratis. Wenn man keine Furcht davor hat, dorthin zu gehen, wo sich die Einheimischen unterhalten, sind auch die Restaurants, Bars und Clubs günstig. Touristenfallen meidet man besser.

3

11.02.2011, 20:49

Hab gerade gesehen dass du ein begeisterter Nice-Besucher bist. Ich selbst bin mindestens 2 Wochen im Jahr dort.

Sagt dir der Vorort "Villeneuve Loubet" etwas? Dort mieten ich mir meist ein Appartment. Immer im selben Hotel, dass über einen Privatstrand verfügt. Nice besuche ich schon seit meinem 5ten Lebensjahr. Da ich was Urlaub angeht sowieso eher der südländische Typ bin, ist dieser Ort perfekt für mich. Ich kenne Menschen die behaupten, Nice sei eine kapitalistische und oberflächliche Hofburg. Klar, billig ist Nice nicht. Es gibt allerdings viele teurere Städte. Und ganz ehrlich, Geld ist etwas woran ich im Urlaub kaum denke.

Abends im Sternenlicht über die Promenade zu spazieren und all die Jugendlichen Skater und Straßenkünstler zu beobachten.. und im Hintergrund das Meer. Wahnsinns Gefühl. Eines der schönsten Plätzchen, die man auf unserem Planeten finden kann.


beatled

unregistriert

4

12.02.2011, 11:35

Ich empfinde Nizza nicht überteuert. Vergleicht man es mit Paris, ist es zum Gebotenen spottbillig, sofern man nicht in Touristenfallen tritt. Nizza ist eine ausgesprochen billige Stadt, wenn man sich auf den Pfaden der Einheimischen bewegt.

In Villeneuve-Loubet war ich noch nie. Beim Vorbeifahren oder beim Landen auf dem Flughafen sticht die Feriensiedlung Marina Baie des Anges ins Auge und soviel ich weiss, gehört sie zur Gemeinde Villeneuve-Loubet.


Wunderschön und klimatisch privilegiert ist die Côte d‘Azur ganz klar. Wenn du die Côtes schon kennst, dann sicherlich auch Monaco/Monte Carlo und Menton, die klimatisch wohl am optimalsten gelegene Stadt Frankreichs.

Überhaupt kenne ich das Gebiet östlich von Nizza (Richtung italienische Grenze) besser als dasjenige westlich. Dort kenne ich jede Stadt und jedes Dorf. Allzu viele sind es ja nicht. Mit der steilen Küste eine ganz faszinierende Landschaft.

Die französische Riviera besucht man am besten zwischen September und Mai. Die Sommermonate lässt man besser aus.

Macht ihr jeweils Badeferien dort?

5

12.02.2011, 13:13

Die italienisch/französische Grenze ist mir bekannt. An den Orten San Remo, Monaco und Menton kommst du vorbei wenn du mit dem Auto von Wien nach Nice fährst. Ja ich weiß, es klingt verrückt die Strecke mit dem Auto zu fahren. Das Problem ist nur, dass mein Vater Angst vorm Fliegen hat. Manchmal überwindet er sich, schließlich war ich mit ihm vor Jahren schon in Delhi und in New York. Die Strecke nach Nice fahren wir aber weiterhin mit dem Auto. Sind ca 1200 Kilometer, die Fahrt dauert mit Pausen ca 13-15 Stunden wenn es keine gröberen Schwierigkeiten gibt. Wir fahren das immer ohne Schlafpause durch. Letztes Jahr nahmen wir einen Umweg durch die italienische Schweiz. (Il lago Maggiore - Como See)

Für mich ist Villeneuve der perfekte Vorort, wenn du Nice besuchen willst. Dort ist es sehr ruhig. Villeneuve ist ein aufstrebender Ort. Immer mehr Investoren bauen dort ihre Hotels/Unternehmen dort auf. Dem zu folge steigen dort auch die Grundstückspreise rapide. Ich persönlich finde die Kosten für das Hotel in Ordung. 200Euro pro Tag, für ein 50m² Appartement. Ob du selber kochen willst oder ins Restaurant essen willst, kannst du selber entscheiden. Das ist das tolle an einem Appartement. Du bist viel befreiter als in einem Hotel.

In erster Linie sind es Badeferien, die wir dort verbringen. In 2 Wochen bleiben wir aber nicht nur in Villeneuve. Ausflüge unternehmen wir meistens Richtung italienische Grenze, also Monaco oder Menton. Der Westen gefällt mir persönlich nicht so gut. Okay zugegeben, bisher war in nur in St-Tropez und in Cannes. St-Tropez ist meiner Meinung nach eine einzige Touristenfalle. Für Touristen, die einen Tag lang die Superreichen auf ihren Yachten und in ihren Sportwagen beobachten wollen. Rein objektiv beurteilt ist St-Tropez kein sonderlich schöner Ort.

In Nice selbst bin ich persönlich öfter als meine Eltern. Meine Eltern sind während der 14 Tage 2-3Mal dort. Ich fahre manchmal auch allein hin, weil die Busverbindung dort ziemlich gut ausgebaut und günstig ist. (Für 1Euro kannst du mit dem Bus von Villeneuve nach Nice fahren)


beatled

unregistriert

6

12.02.2011, 16:35

Freut mich, dass ihr auch mal die Schweiz besucht habt und dazu sogar einen Umweg in Kauf nahmt. Vom Auto aus sieht man ja nicht viel. Aber immerhin.

Für mich wäre die Bahnreise die Alternative zum Flug. Mit der Bahn ist man jedoch ab Basel um die 10 Stunden unterwegs, sei es über Milano / Genova oder Lyon /Marseille. Den Nachtzug ab Mulhouse mit echtem Schlafwagen und nicht nur Couchettes gibt es leider nicht mehr.

Wie du schreibst, finde auch ich das Gebiet westlich von Nizza weniger attraktiv als dasjenige östlich. Was in deiner Nähe ein Besuch wert wäre, ist Antibes. In zwei bis drei Stunden hat man es allerdings gesehen.

Was die lokale, französische Bevölkerung anzieht, ist jeweils der Markt in Ventimiglia (freitags). Der TER von Cannes wird wohl auch Villeneuve-Loubet bedienen. Die Haltestelle dürfte recht weit unten gegen das Meer gelegen sein, da der Zug auf diesem Abschnitt recht nahe am Meer fährt. Die Bahnfahrt von Nice nach Menton muss man eh mal gemacht haben. Fantastische in den Fels gehauene Streckenführung und spektakuläre Blicke. Einfach darauf achten, dass du dir einen Fensterplatz gegen das Meer ergatterst.

Eine weitere Abwechslung könnte ein Besuch von Grasse sein. Im Hinterland. Die Stadt der Parfums. Ab Nice direkte Busverbindungen.

Nach so vielen Besuchen der Region, wirst du dies jedoch alles bereits kennen.

Ich bevorzuge für Ferien auch eine eigene Wohnung. Da ist man unabhängig. Hotels finde ich sinnvoll, wenn man für ein, zwei Nächte eine Übernachtungsmöglichkeit braucht. Oder man beruflich unterwegs ist. Ansonsten habe ich im Urlaub gerne eine Aufenthaltsmöglichkeit mit etwas Luft und vor allem Unabhängigkeit. Es gibt allerdings auch Städte wie London, wo es fast unmöglich ist, eine zentral gelegene Wohnung für einen Kurzaufenthalt zu finden. Zum Glück ist da Frankreich anders.

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