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04.01.2017, 10:31

Gebrauchtkauf Elektronik?

Hallo Kollegen,

ich will mir einen neuen Laptop kaufen, würde schon ganz gerne in Richtung Thinkpad gehen, weil ich mit dem Gerät viel arbeite und auf eine gut Verarbeitung stehe. PS: NICHT APPLE *lach*
Da für mich ein Laptop wirklich nur ein Arbeitsgerät ist, will ich sehr ungerne viel Geld ausgeben - daher bin ich auf die Idee gekommen, das Gerät gebraucht zu kaufen. Ich werde definitiv nicht von einer Privatperson kaufen, da bin ich auf mich selbst gestellt, wenn mit dem Gerät etwas nicht stimmt.
Habt ihr schon Gebrauchtelektronik gekauft? Auf was muss ich denn achten? Eigentlich hat doch nur der Akku einen starken Verschleiß und ggf. die Tastatur oder? Welche Erfahrungen habt ihr?


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05.01.2017, 09:31

Zahlt sich nicht aus - meiner Meinung nach
Gerade als Arbeitsgerät soll das funktionieren, steuerlich absetzbar, mit Garantie und Gewährleistung.
Thinkpad grundsätzlich empfehlenswert.

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05.01.2017, 12:59

Wenn es ein gebrauchtes Gerät sein soll wäre ein Thinkpad schon mal ein guter Ansatz. Am besten nimmt man da dann ein typisches Business-Gerät, also die T- und X-Reihe. Dafür gibt es nämlich auch noch günstige Ersatzteile wenn etwas kaputt geht.

Wahrscheinlich (je nach Abnutzungsgrad) müssen dann aber noch Kosten für den Austausch des Akkus eingeplant werden (je nach Kapazität und Hersteller zwischen 30 - 60 Euro). Für mich selbst würde ich den Arbeitsspeicher auf 8 GB erhöhen sowie die Festplatte durch eine SSD austauschen (wer einmal den Geschwindigkeitsgewinn einer SSD kennen gelernt hat will nicht mehr zurück) was dann auch noch mal ein paar Euro kostet. RAM-Upgrade würde je nach dem verbauten Speicher zwischen 40 und 80 Euro kosten, SSD je nach Kapazität ab 70 Euro (240 GB sollten es schon sein) aufwärts.

Die Frage ist dabei, wie gut du dich selbst mit der Technik auskennst, ob du also Beratung brauchst und das eventuell fällige Upgrade selbst erledigen könntest. Für mich selbst ist das alles kein Problem da ich mich (berufs- und hobbybedingt) mit der Technik auskenne, für jemanden allerdings der sich nicht auskennt und gegebenenfalls noch die Arbeitskosten für einen Fachmann dazurechnen müßte kann es unter Umständen günstiger und stressfreier sein ein Neugerät fertig konfiguriert mit entsprechenden Garantieleistungen zu kaufen. Zu bedenken ist auch folgendes: Leistungen wie Vor-Ort-Garantie oder den Techniker am nächsten Tag gibt es meines Wissens nur für Neuware. Das kann für jemanden der im Falle eines Defektes einem hohen bis sogar vollständigen Produktivitätsausfall gegenübersteht durchaus ein gewichtiger Faktor sein.


4

10.01.2017, 12:31

Also sagen wir mal so, ich bin kein Fachmann, allerdings bekomme ich beispielsweise auch ein Windows etc. alles installiert.

Prinzipiell habe ich überlegt mir einen T520 / T530 oder ein ähnliches Modell anzuschaffen.
- 8 oder 16 GB RAM
- i5 oder i7
- 250 GB SSD
- 1920 x 1080 Auflösung

Ich habe bei mir um die Ecke einen Laden, der die Geräte nach Wunsch zusammenschraubt, daher bin auch nur auf die Idee eines Gebrauchtkaufes gekommen. Ich war schonmal kurz drin. Ein Techniker vor Ort sagte mir, dass die das System auch frisch raufgespielt haben und der Laptop sofort einsetzbar ist. Ich habe wirklich nur noch nie gebraucht gekauft und habe dort etwas bedenken, auch wenn die 12 Monate Garantie bieten, da habe ich dann auch nicht das Problem mit der Beweislast bei Gewährleistung nach 6 Monaten. Sind die X-Reihen eventuell besser? Diese Modelle bieten die alle an: http://www.nicepriceit.de/gebrauchte-notebooks/lenovo.html

Achja zum Akku... er meinte iwas von 1h oder 1,5h läuft der mindestens bei Benutzung, das testen die wohl und tauschen den ansonsten aus.

5

10.01.2017, 15:35

Die Frage die du dir stellen solltest ist: Wie groß sind die Auswirkungen eines Defektes? Brauchst du das Teil wirklich jeden Tag zum arbeiten, oder ist es auch kein Problem wenn das Teil mal ein paar Tage (das kann durchaus mal eine Woche sein) in Reparatur ist. Davon hängt es ab, ob du problemlos ein Gebrauchtgerät nehmen kannst oder ein Neugerät brauchst.

Prinzipiell hört sich das Angebot nicht schlecht an, du solltest dir nur über eine Sache im klaren sein. Wenn das Gerät wider Erwarten einen Defekt haben sollte mußt du es halt zum Händler bringen und der kümmert sich dann darum. Das kann schnell gehen, es kann aber auch bis zu einer Woche dauern. Wenn du das Gerät ohnehin nicht zum arbeiten brauchst (und nein, wenn du auch mal eine Woche darauf verzichten kannst BRAUCHST du es nicht zum arbeiten), dann kannst du ruhig zu einem solchen Gerät greifen. Wenn du es allerdings zum arbeiten brauchst und ohne Notebook aufgeschmissen bist, dann solltest du das Geld für ein Neugerät inkl. Garantieleistungen ausgeben.


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12.01.2017, 07:57

Hmm schwierig, was jetzt die Reparaturzeiten angeht, würde ich nicht als Ausschlusskriterium sehen - ist Lenovo da so viel schneller? Egal, wo ich bereits ein defektes Gerät (LG, Telefunken etc.) eingeschicken musste. Die Reparaturzeiten waren auch immer 1-2 Wochen. Ich gehe bei einem kleineren Händler mit seinen Technikern vor Ort fast von einer schnelleren Bearbeitungszeit aus.

7

12.01.2017, 14:12

Was die Serviceleistungen von Lenovo (und deren Kosten) angeht informierst du dich am besten direkt auf deren Internetseite. Das geht ganz einfach indem du ein Gerät auswählst und es auswählst als wolltest du es kaufen. In einem der Reiter auf der Seite zum konfigurieren kannst du auch Garantieleistungen auswählen die du dann explizit zu diesem Gerät hinzukaufen würdest. Was die ganze Sache kosten würde wird immer an der Seite angezeigt. Wenn du alles weißt was du wissen wolltest machst du die Seite einfach zu. Bei weitergehenden Fragen wird man dir bei der Hotline sicherlich noch weitere Informationen geben können.

Auf diese Weise kannst du selbst entscheiden ob dir die Leistungen durch den Hersteller die Sache wert sind. Was die Reparatur beim Händler vor Ort angeht solltest du bedenken, daß die einfachen Sachen natürlich bei ihm gemacht werden (z.B. Austausch einer Festplatte oder des evtl. vorhandenen CD/DVD-Laufwerks), wenn die Sache komplizierter wird oder nicht auf Anhieb ersichtlich ist was denn jetzt der Fehler ist wird die Kiste dann aber auch im Fall des Falles zum Hersteller geschickt. Der wird dann wahrscheinlich einen Kostenvoranschlag machen und auf Rückmeldung warten wie weiter zu verfahren ist. Je nach Rückmeldung kommt das Gerät dann gleich zurück oder nach erfolgter Reparatur.

Dabei ist auch zu bedenken, ob du deine Daten aus der Hand geben willst. Vor-Ort-Service durch Lenovo bedeutet, daß der Techniker zu dir kommt, Service durch den Händler bedeutet in jedem Fall, daß du nicht weißt was mit dem Gerät und seinen Daten gemacht wird. Der Grund warum ich das extra zu bedenken gebe ist, daß aktuell in den USA ein Fall bekannt geworden ist bei dem Best Buy Mitarbeitern vorgeworfen wird Prämien vom FBI fürs "Schnüffeln" auf Kundencomputern erhalten zu haben. Nun ist Deutschland nicht die USA, aber was dort allem Anschein nach recht unauffällig gelaufen ist dürfte auch hier nicht unmöglich sein. Und wer jetzt einwirft, daß es bei diesem Fall ja nur um böse KiPo ging (und es bei den anderen Fällen bestimmt auch nur ganz böse Sachen waren) dem kann ich nur entgegnen "So naiv möchte ich auch einmal sein, nur damit ich mal weiß wie sich das so anfühlt.".


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13.05.2017, 16:32

Früher wurde Elektrikgeräte für ein halbes Leben gemacht. Heute eher für 3-5 Jahre bevor sie ihren Geist aufgeben. Mit Elektronik sieht es nicht besser aus, zumal hier der Spruch gilt, was heute aktuell ist, ist morgen veraltet. Daher würde ich die Finger davon lassen

9

13.05.2017, 18:53

Was die Haltbarkeit angeht kommt es immer darauf an was man kauft. Klar, das Notebook mit technischen Daten der Extraklasse zum Schnäppchenpreis wird den Spruch "Früher haben die Sachen alle noch gehalten!" wahrscheinlich voll bestätigen. Geiz ist ja schließlich geil. Man könnte auch sagen: You get what you pay for.

Langer Rede kurzer Sinn: Wer bei Notebooks zu den Consumer-Geräten greift wird genau das Problem bekommen, daß das Zeug nach 3 Jahren Nutzung einfach fertig ist. Warum sollte der Hersteller auch qualitativ hochwertige Komponenten für Kunden verschwenden die ohnehin nur nach dem billigsten Preis gieren? Auf der anderen Seite gibt es Notebooks die sich ausdrücklich an Geschäftskunden wenden und vermeintlich viel teurer sind. Nur bekomme ich eben bei einem Thinkpad T430 z.B. auch heute noch fast alle Ersatzteile ohne lang suchen zu müssen. Und das beste ist, daß es vom Hersteller selbst detaillierte Anleitungen gibt wie die Teile einzubauen sind.

Was die Veraltung angeht muß man sich auch Fragen was man will. Will ich eigentlich nur ein Gerät für die klassischen Büroaufgaben und Internet haben, dann muß es, gerade im Privatbereich, einfach kein neues Gerät sein. Das bischen Solitär und Minesweeper wird auch ein i5 der vorletzten Generation noch gerade so hinkriegen.

Im Geschäftsbereich kann ich es ja verstehen wenn man prinzipiell Neugeräte kauft. Wenn ich auf mein Gerät beruflich angewiesen bin kann ich es mir nicht leisten tagelang ohne dazustehen. Aber dann werde ich mir auch kein Gerät kaufen das nach 3 Jahren hinüber ist und entsprechend Geld in die Serviceleistungen investieren. Vor Ort Service am nächsten Arbeitstag ist da dann kein nettes Extra sondern einfach Pflicht.


10

13.05.2017, 21:03

Ein Notebook gebraucht kaufen, würde bei mir auch nicht in Frage kommen. Bei Fotokameras oder auch einem TV Gerät könnte es aber durchaus möglich sein

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04.06.2017, 18:40

Hallo alle zusammen,

gerade bei einem Laptop lohnt sich ein Gebrauchtwarenkauf finde ich, da die Geräte meist sehr stabil sind und viele Jahre aushalten.
Im Notfall kann man einen Laptop ja auch mit einem neueren Betriebssystem aufrüsten.

Grüße


Patriece

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Beruf: Student

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12

21.09.2017, 14:16

Prinzipiell hab ich gegen Gebrauchtkauf überhaupt keine Einwendungen. Es gibt jedoch Ausnahmen - Elektronik würde ich zum Beispiel nicht gebraucht kaufen. Man könnte Glück haben, muss man aber nicht und dann gibts keine Garantie.
Wer das Leben nicht aufsaugt, ertrinkt darin.

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Gebrauchte Elektronik, Laptop