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beatled

unregistriert

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15.10.2015, 16:56

Politisches Statement

Weder mein Freund noch ich sind Kartoffelesser. Diese kommen bei uns nur in Ausnahmesituationen auf den Tisch.
In Frankreich ist es die Varietät Rattes, die uns gefällt und wir bei jedem Besuch mal zubereiten (https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Ratte_(pomme_de_terre).

In der Schweiz ist die Kartoffelkultur auf tiefem Niveau. Da verzichtet man besser auf diese Erdäpfel.

Im 19. Jahrhundert waren hier Kartoffeln Futter für Leute, die kein Brot zu kaufen vermochten. Im 20. Jahrhundert während des Zweiten Weltkrieges während der "Anbauschlacht" waren sie notweniges Übel, damit die Leute überlebten.

Die Schweiz war seit dem Mittelalter ein maus-armes Land. Viele Leute mussten, um zu überleben, auswandern. Mein Grossvater erzählte aus seiner Zeit Geschichten von Leuten, die nur Kartoffeln und Konfitüre als Essen hatten. Am Sonntag gab es eine Scheibe Brot. Keine Milch. Keine Eier. Kein Fleisch. Grünes, was man im Wald fand. Der Reichtum und wirtschaftliche Erfolg seit Ende des Zweiten Weltkrieges ist für die Region neu.

Seit meiner Kindheit ist die Region attraktiv für Immigranten. Wir können etwas an die Welt zurückgeben, auf das viele Leute von hier vor einiger Zeit angewiesen waren: Auswandern oder verhungern.

Umso weniger verstehe ich rechts-politische Avancen für die Begrenzung der Einwanderung. Das Land ist wirtschaftlich stark. Zumindest in den Städten und Agglomerationen multikulturell. Das verkraften unsere Schulen und Kultur. Letztere ist eh nicht homogen und deshalb offen. Allein schon der Vielsprachigkeit wegen.

Wenn ihr dieses Wochenende zum Wählen in der Schweiz berechtigt seid: Werft die SP-Liste ein. Ich bin überzeugt, dass dies die richtige Richtung ist. Ich möchte eine offene Schweiz und Kultur.

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