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beatled

unregistriert

1

16.11.2014, 17:43

E-Cig

Sollten auf dieser Site Raucher unterwegs sein: Nachdem ich jahrelang Zigaretten geraucht habe, konnte ich meinen Nikotinbedarf ohne Einschränkung voll auf E-Cig umstellen. Und dies jetzt seit Monaten. Und ich gedenke nicht, dies zu ändern. Die schädlichen Stoffe des Rauchens suche ich nicht.

E-Cig sind noch nicht wirklich erforscht. Dazu ist das Produkt zu neu. Das Liquid, das man verdampft, besteht aus Glycerin, Glykol und Nikotin. Meist mit Aroma-Stoffen versetzt.

Die meisten Liquid-Anbieter setzen zur Zeit mehr auf Glykol als Glycerin: Das gibt mehr Nikotin-Kick.

Ich stehe jedoch mehr auf die soften Glycerin-geprägten Produkt (60% Glycerin) und keine Aroma-Stoffe (neutraler Geschmack).

Die kann man getrost in der Wohnung dampfen, ohne jemanden zu belästigen.

Solche Liquids erhält man beispielsweise bei health-e-vape in UK oder VaporVapes in den USA.

Bei den Akku-Trägern setzt auf solche, die einen austauschbaren Akku haben und leistungsstarke 18650-er Akkus aufnehmen.


beatled

unregistriert

2

01.01.2015, 16:10

Ich möchte niemanden zur Nikotinsucht verleiten.

Für Raucher kann ich jedoch E-Cigs als Alternative empfehlen. Kaum Nebenerscheinungen. Und trotzdem Nikotin in gewohnter Dosierung.

E-Cigs dampfe ich in der Wohnung. Für Zigaretten ging ich aus nachvollziehbaren Gründen immer auf den Balkon. Und dies auch im Winter. Erkältungen waren die Folge.
Dies bleibt einem mit E-Cigs erspart.

An Liquids kann ich nach vielen Versuchen empfehlen: Healt-E-Vape (UK) und Vapor Vapes (USA).
Ich versuchte viele andere (auch deutsche), jedoch die erwähnten überzeugten mich am meisten.
Ich dampfe geschmacklose Liquids. Das empfehle ich unbedingt. Weshalb zusätzliche, unerwünschte Stoffe inhalieren? Eure Wohnpartner sind ebenfalls dankbar dafür.

In Sachen Hardware habe ich keinen Überblick.
Benutzen tue ich iClear 30s als Verdampfer sowohl auf einem MVP (für auswärts) oder einem SVD (für zuhause mit auswechselbarem 18650-er Akku). Diese Produkte stammen von der Firma Innokin.

3

01.01.2015, 16:40

Nur soviel: Rauchen tötet Bekleidung.


4

01.01.2015, 23:56

Nur soviel: Rauchen tötet Bekleidung.

nicht nur die

beatled

unregistriert

5

04.01.2015, 16:19

Bringt die Welt nicht durcheinander: Ich schrieb vom Dampfen und nicht Rauchen.


6

04.01.2015, 17:08

Trotzdem:
Es mutet schon widersprüchlich an, wenn sich dieselbe Person ausführlich Gedanken über Hautpflege, gesunde Ernährung und Ähnliches macht, zugleich aber nikotinhaltige Genussmittel - und seien es "nur" E-Zigs - konsumiert und deren Konsum in unkritischrr Weise thematisiert. Abrr eigentlich ist dieser Widerspruch einfach zu erklären: Nikotinsucht. Das Dumme ist nur: Verzicht wäre billiger - auch weil man dadurch den Anti-Falten-Creme-Verbrauch mindestens halbieren könnte. ;)

7

05.01.2015, 08:23

Ich hätte nicht gedacht, daß der Gesundheitsterror jetzt auch hier einzieht.

Prinzipiell steht Nikotin (sofern es nicht in Form von Zigaretten konsumiert wird) in punkto Suchtpotenzial noch unter Alkohol. Jeder der die Totalabstinenz vom Nikotin predigt und sich dabei nicht mit derselben Vehemenz gegen den Alkohol ausspricht hat daher in meinen Augen ein massives Glaubwürdigkeitsproblem.

Also liebe Leute:
Wer von euch kann wirklich behaupten, daß er sich im Namen der Gesundheit nicht nur des Nikotins sondern auch des Alkohols enthält? Auf derselben Ebene siedele ich übrigens die Einnahme von Psychopharmaka in jeglicher Form an. Auch wenn die soziale Akzeptanz dieser kleinen Helferlein recht groß ist (schon die Stones sangen in den 60ern von "Mothers little helpers"), es bleiben letztendlich Drogen die natürlich auch eine potentiell negative Wirkung auf den Körper haben.

Letzten Endes ist die drogenfreie Gesellschaft eine Ilusion der schon viele nachjagten und dabei in der Regel mehr Schaden als Nutzen anrichteten. Von Illusion spreche ich vor allem deshalb, weil jede Gesellschaft ihre sozial akzeptierten Drogen hatte. Bei uns (damit ist der "westliche" Kulturraum gemeint) sind es eben (derzeit) Alkohol (wenn auch die Alkoholsucht im Falle der Entdeckung zu sozialem Abstieg führt), Koffein und diverse Psychopharmaka wie Aufmerksamkeits- und Einschlafhilfen um uneingeschränkt zu "funktionieren". Daß es sich dabei um tatsächliche Drogen handelt wird dabei oftmals ausgeblendet weil man in Bezug auf Drogen erfolgreich das Bild des Junkies etabliert hat der im sozialen Abseits steht.

Drogen?, ich bin doch kein Junkie!!! Das Ritalin hat mir mein Arzt verordnet und meine Tranquilizer brauche ich einfach abends um "runter zu kommen". Und aus dem bißchen Kaffee und Alkohol wirst du ja wohl kein Drama machen wollen.

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich will hier niemandem der in irgendeiner Art Drogen konsumiert ein schlechtes Gewissen machen. Ich wende mich aber gegen den derzeit herrschenden Gesundheitsfuror der versucht jede menschliche Verhaltensweise auf ihre potentielle Schädlichkeit abzuklopfen und dann bedarfsweise zu verdammen. Die damit nahezu zwangsweise einhergehende Heuchelei nervt mich nämlich (um härtere Ausdrücke zu vermeiden) schon seit geraumer Zeit.

Und um etwaigen Spekulationen vorzubeugen: Ich konsumiere kein Nikotin und nehme keine Psychopharmaka. Alkohol nehme ich nur in sehr geringem Maße zu mir, teilweise vergehen Wochen und Monate, ohne daß ich auch nur einen Tropfen trinke. Mein einziges diesbezügliches Laster ist Koffein auf das ich auch nicht bereit bin zu verzichten.

Also: Leben und leben lassen, und reflektiert mal über euren eigenen (auch sozial akzeptierten) Drogenkonsum.


8

05.01.2015, 11:20

Zu viel Text für eine simple Feststellung:
Nikotin ist schlechter als kein Nikotin

Hiermit ergänut um die Feststellung:
Alkohol schlechter als kein Alkohol

Fragestellungen wie "Nikotin schlechter oder weniger schlecht als Alkohol?" lenken von diesen beiden simplen Feststellungen nur ab.
Und sollen das wohl auch ...

9

05.01.2015, 13:45


Zu viel Text für eine simple Feststellung:
Nikotin ist schlechter als kein Nikotin

Hiermit ergänut um die Feststellung:
Alkohol schlechter als kein Alkohol

Fragestellungen wie "Nikotin schlechter oder weniger schlecht als Alkohol?" lenken von diesen beiden simplen Feststellungen nur ab.
Und sollen das wohl auch ...


Es gibt nur wenige Gebiete (und dieses gehört definitiv nicht dazu) die sich mit "simplen Feststellungen" abhandeln lassen. "Simple Feststellungen" sind meiner persönlichen Erfahrung nach vor allem ein Kennzeichen dafür, daß jene die sich ihrer bedienen an einer Diskussion eigentlich gar nicht interessiert sind, sondern lediglich an einer Bestätigung ihrer Ansichten.

Es geht auch eigentlich gar nicht um die Feststellung, ob das eine schädlicher ist als das andere. Es geht es auch bei den E-Cigs vor allem um die Frage, ob der potentielle Schaden so groß ist, daß der Schaden größer ist als der "Nutzen". Wobei die Formulierung "Nutzen" jetzt in der weitest möglichen Form gefasst ist.

Um ein extremes Beispiel zu nehmen:
Bei Heroin würde der Schaden auf jeden Fall den Nutzen (wie auch immer man den definieren mag) weit übersteigen. Es ist unbestritten, daß es bei dieser Droge keine ungefährliche Dosis gibt. Selbst wenn das Zeug also legal wäre, würde sich für einen Menschen dem seine Gesundheit auch nur etwas wert ist der Konsum von selbst verbieten.

Bei Nikotin ist der Fall (entgegen der Negativpropaganda in den Medien) nicht so eindeutig gelagert. Da sich die weit überwiegende Zahl der Studien auf Tabak bezieht sind die Ergebnisse zur Schadwirkung von Nikotin alleine nur eingeschränkt aussagefähig. Mit anderen Worten: Es gibt kaum aussagekräftige Studien die sich ausschließlich mit Nikotin befassen. Aus wissenschaftlicher Sicht weiß man nur eines: Die Gleichsetzung E-Cig == Tabak-Zigarette ist in jedem Falle eine Fehleinschätzung.

Um das Thema abzuschließen:
Ob man überhaupt weitgehend ungefährliche Drogen (welche das im einzelnen auch sein mögen) konsumiert, muß jeder für sich entscheiden. Ob man jetzt (so wie ich) Koffein und vereinzelt Alkohol zu sich nimmt, oder zu E-Cigs greift, ist eine Entscheidung die die Gesellschaft dem einzelnen Menschen überlassen sollte ohne aus zweifelhaften moralischen Gründen heraus Druck aufzubauen. Was die potentielle Schadwirkung angeht halte ich es mit Paracelsus: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; alleine die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei." Mit anderen Worten: Im Übermaß genossen kann alles schaden.

P.S.: Es würde mich doch mal interessieren, ob diejenigen die sich so gegen die Droge Nikotin positionieren, so konsequent sind jegliche Drogen (also auch Alkohol, Koffein oder Psychopharmaka) strikt abzulehnen.


10

05.01.2015, 18:48

Würde ja auch dafür plädieren, dem Einzelnen die Entscheidung über das Ob und Wieviel seines Konsums zu überlassen.
Dann aber bitte auch privat die Folgekosten tragen.

11

05.01.2015, 19:22

Und übrigen:
So beeindruckend Dein Zitatefundus auch ist - wieder zu viel Text für simple Wahrheiten:
1. Nikotin ist ein Nervengift.
2. Wäre es dies nicht, hätte es nicht den von Dir "im weitesten Sinne" (und somit vage) ihm zugeschriebenen "Nutzen".
3. Je weniger man davon seinem Körper zuführt, desto weniger schadet man sich.
4. Führt man sich nichts davon zu, schadet man sich garnicht.
5. Dass es noch andere schädliche Substanzen auf der Welt gibt, beeinflusst nicht die Aussagekraft der Punkte 1 -4.

Sicher: Ich koennte auch ausführlicher werden. Aber das böte zuviel Spielraum für argumentatives Herumschlingern für den, der ihn in seiner argumativen Not nur zu gern nutzen würde. ;)

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E-Cig