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beatled

unregistriert

1

01.03.2014, 17:07

Geschlechtskategorien

Letzten Monat hat Facebook die Geschlechtskategorien neu definiert. Neu sind es fünfzig, von denen man wählen kann: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/a…book-users.html oder im Guardian http://www.theguardian.com/technology/20…-gender-options
http://www.theguardian.com/technology/20…-gender-options

Mir half dieser zusätzliche Detaillierungsgrad nicht wirklich. Ich sehe mich weiterhin als androgyn mit Tendenz zu pangender.

Wenn ich meine Geschlechtigkeit im Facebook-Raster bezeichnen muss: Androgyn.

Ich vereine weibliche wie männliche Elemente. Emotional und verhaltensmässig bin ich mehr weiblich, geistig mehr männlich. Sexuell bin ich klar auf Männer fixiert. Ich verbringe meine Zeit jedoch lieber unter Frauen als unter Männern. Optisch halte ich mich bei der Bekleidung betont männlich, bei der Frisur etwas ambivalent, mein Make up wird eigenartigerweise unterschiedlich interpretiert.

Der ganze Geschlechterzuordnungsrummel finde ich ziemlich überflüssig. Man ist doch so, wie man ist. Auf Facebook braucht es dafür vielleicht Kategorien, da die Teilnehmer weitgehend anonym und nicht direkt vor einem stehen.

Das Leben findet jedoch real statt. Auf der Strasse, in der Bar, an der Arbeit.

Habt ihr euch einer der 50 Facebook-Kategorien zugeordnet? Wo seht ihr euch? Meine eigene Zuordnung ist androgyn.


2

02.03.2014, 09:24

Um ehrlich zu sein geht mir das mit dr Geschelchterzuordnerei in letzter Zeit gewaltig auf den Keks:

durch die zusätzliche Detaillierung (wie eben bei Facebook) wird nämlich genau das bestärkt, was "nicht-normalen" Menschen das Leben schwer macht - das klassische Schubladendenken mit allem was dazugehört ...

Ich selbst halte mich bei Geschlechtsangaben an das biologische, sehe mich aber im täglichen Leben vor allem als eines - als Mensch.

beatled

unregistriert

3

02.03.2014, 12:20

Mit Swedish gehe ich soweit einig, dass man Menschen nicht voreilig kategorisieren und, was noch schlimmer wäre, bewerten soll. Jedoch finde ich es im mehr oder weniger anonymen Raum hilfreich, wenn ein Mensch klare, unmissverständliche Signale aussendet.
Wenn man etwas komplexer gebaut ist, wie ich, und ich von mir nicht nur einfach sagen möchte, dass ich männliche Geschlechtsorgane habe, ist eine detailliertere Klassifizierung auf einer anonymen Platform hilfreich, um die "richtigen" Leute abzuholen.
Dies natürlich auch vice versa: Wenn ich selber Kontakte im iNet suche, bin ich um jeden zusätzlichen Suchbegriff, der das Suchergebnis einschränkt, froh. Und seien es eben 50 unterschiedliche Geschlechter.
In meinem Fall könnte ich schon mal alle Männer ausschliessen, die sich ganz einfach als männlich bezeichnen.
Man muss sich bewusst sein, dass die Teilnahme an Facebook oder ähnlichen Plattformen freiwillig ist. Und nimmt man daran teil, sollte man offen und ehrlich sein, ansonsten lässt man es besser bleiben.


4

02.03.2014, 12:45

Ich glaube, hier gilt es, ein kleines Missverständnis aus dem Weg zu räumen:

Auch ich bin froh um jeden weiteren Suchbegriff, den ich irgendwie verwenden kann - allerdings ist aus einer Sicht der Begriff "Geschlecht" eindeutig biologisch belegt - nicht umsonst wurde der Begriff "Gender" für das "soziale Geschlecht" erfunden. Und da passe ich ebenfalls nicht in die typische Schublade "Mann" hinein ..

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