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22.04.2012, 20:29

AUSGEFALLENE VEREDELTE ARMYJACKEN MIT AIRBRUSH LEDER STRASS BY KASAT-FASHION.de ! UNIKAT ! CLUBWEAR SOMMER JACKEN 2012

Hallo Leute und vorallem alle die Etwas völlig Ausgefallenes suchen



Bei mir seit Ihr richtig !
Ich veredel Armyjacken d.h. Jede Jacke ist ein wahres Unikat dank intensiver Airbrush behandlung , leder oder auch nur mit viel Strass.
Einige Bilder seht ihr direkt hier.

[img]http://s32.dawandastatic.com/Product/11603/11603438/big/1280150834-107.jpg?20120317130309[/img]





Ps.: Das gleiche zählt auch für Jeans Hosen...







Habe ich nun Euer Interesse geweckt ?!?

Dann nimmt doch noch jetzt Kontakt mir mir auf ...*SPAM ENTFERNT*



MfG
»kasat« hat folgendes Bild angehängt:
  • faithj9.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Styla« (24.04.2012, 22:28)



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2

24.04.2012, 19:44

sorry, habe aber Mühe mit allem was mit Army zu tun hat. Ist es wohl weil ich Militärdienst leisten musste? Ich frage mich oft, wenn ich Leute in Armeekleider sehe, waren die wirklich im Militär? Wissen die, was da abläuft?
Ist nicht mein Geschmack, habe prinzipiell etwas gegen Uniform

3

24.04.2012, 22:29

naja ich find die Jacke hat jetzt nicht viel mit klassischen Militär zu tun. Der Junge hat auch nur mal schnell in mehreren Beiträgen seine Werbung für seinen Klamotten Shop abgesetzt.
Uniformen mag ich auch nicht, wobei es kommt immer drauf an was es ist und was man damit verkörpern will. Manchmal hat man eben keine Wahl, wenn es den Pflicht ist ;-)


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4

26.04.2012, 20:42

versteh dich, man kann auch einen Business Anzug als Uniform sehen. Was mich dabei vermutlich am meisten stört, ist dieser Einheitslook und wie sich Leute dann auch dahinter verstecken wollen. Sie machen Handlungen, die sie ohne Uniform nie machen würden.
Ist es mathematisch gesehen: Uniform = Anonymität ?

5

27.04.2012, 00:02

Ja und Nein.

Uniformen haben zwei Zwecke. Zum einen stärken sie den Zusammenhalt der Gruppe. Jeder, der die Uniform trägt gehört zur Gruppe, alle anderen nicht. Innerhalb der Gruppe ergibt sich daraus ein mehr oder weniger starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit. Zum anderen geben Uniformen aber auch Identität. Wer die Uniform trägt tauscht seine normale Identität zu einem gewissen Teil gegen die Identität der Gruppe aus. Man ist nicht mehr nur Herr Schmidt aus Buxtehude, sondern Unteroffizier Schmidt von der Armee seines jeweiligen Landes. Während Herr Schmidt im normalen Leben völlig unmaßgeblich ist, ist das für Unteroffizier Schmidt anders. Durch die Uniform bekommt er plötzlich eine gewisse Bedeutung.

Diese Mechanismen lassen sich auf alle Uniformen (auch die zivilen Modelle) übertragen. Während der Anzugträger in einem Meeting nicht weiter auffällt, fällt der Anzugverweigerer sofort auf. Er hat nicht die Uniform an, er gehört offensichtlich nicht wirklich dazu. Die gleichen Mechanismen wirken in der sogenannten Jugendkultur. Auch hier ist die Uniformität leicht zu erkennen.

Daß jemand in Uniform plötzlich Dinge tut die er ansonsten nicht tun würde liegt meines Erachtens an diesem partiellen Identitätswechsel. Er versteckt sich nicht hinter der Anonymität der Gruppe, sondern er geht ein Stück weit in seiner Gruppe auf. Dies ist ein mehr oder weniger automatischer Prozess dem man sich nur schwer entziehen kann.

Diese Uniformität bezieht sich aber nicht nur auf die Kleidung. Auch Verhalten und Sprache gehören dazu. Ein Zivilist der den entsprechenden Verhaltens- und Sprachkodex nicht kennt wird in einer Kaserne früher oder später (trotz des Tragens einer Uniform) auffallen.

Jeder Mensch der aus seiner gewohnten sozialen Gruppe herausgenommen und in eine andere (ihm unvertraute) gesteckt wird, wird auffallen.


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6

27.04.2012, 16:00

Earendil du hast das Thema ja schon fast wissenschaftlich auseinander genommen. Die Gruppendynamik spielt da natürlich mit und es ist klar, dass man durch das Tragen von einer Uniform etwas ausdrücken resp. zeigen will. Ich meine nur schon, wenn jemand eine Jeanshose und Jeansjacke trägt, hat das im Prinzip auch schon etwas Uniformhaftes an sich.
Wenn ich deinen Text lese, kommen mir die "blouson noir" aus Paris der 68-Jahren in den Sinn, schwarze Lederjacke und Jeanshose war damals das Sinnbild für die Studentenbewegung.
Wobei mein vorangehender Text sich auf den Armylook bezog.