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beatled

unregistriert

1

10.10.2010, 12:16

Berlin

Im September verbrachte ich rund zehn Tage Urlaub in Berlin. Dies war mein erster längerer Aufenthalt in Deutschland. Und wahrscheinlich ist Berlin nicht typisch für den Rest Deutschlands.


Was ist mir aufgefallen?

Männer über dreissig scheinen von Styling in der Freizeit wenig zu halten. Manchmal langweilig korrekt gekleidet jedoch überwiegend sehr nachlässig und zufällig.

Bei den wenigen jungen Männern, die sich bewusst stylen, herrscht ein gewisser Einheitsbrei vor. Kann sein, dass für mich als Aussenstehender die Details nicht erkennbar waren und für Insider Unterschiede bestehen.

Sehr oft gesehen: Ein am Hals sehr tief ausgeschnittenes, leichtes, weisses T-Shirt, das die halbe Brust zeigt; das T-Shirt musste recht schlabbrig aussehen. Darüber ein offen getragenes Hemd und / oder Cardigan oder ein noch tiefer ausgeschnittener Baumwollpulli. Hemd resp. Cardigan dann sehr körperbetont und knapp. Ein unbedingtes Muss: Ein leichter Baumwollschal. Den trägt man nicht permanent, aber im Handgepäck sollte er vorhanden sein, falls der Ostwind den tiefen Halsausschnitt zu sehr abkühlen sollte.

Kaum einer scheint Stylen als ernsthaftes Hobby zu betreiben. Unter Stylen verstehe ich das gesamte optische Bild, das man abgibt: Frisur, Haut (zB Make Up), Kleidung, Schuhe, Accessoires (Tasche etc), Schmuck und nicht zuletzt das Verhalten.

Abgesehen von Freundschaftsringen sieht man an Männern auffallend wenig Schmuck.

Die meisten Männer wollen betont männlich, unauffällig und angepasst wirken.


Wenn ich eine Stadt wie Berlin in zehn Tagen halbwegs erfassen und begreifen will, steht natürlich auch bei mir mein Style nicht an erster Stelle. Zudem haben mir meine Freunde, die mir ihre Wohnung überliessen, deutlich davon abgeraten, mich wie üblich aufzumachen. Und diesen Ratschlag gaben sie mir in den letzten Wochen vor meiner Abreise praktisch jedes Mal, wenn ich sie sah („Aber so, wie du jetzt aussiehst, gehst du dann nicht nach Berlin!“). Ich bin sehr vertraut mit ihnen (einer der beiden ist ein Ex-Lover von mir); deshalb nahm ich dies als ehrlich gemeint hin und war nicht beleidigt.

Ich nahm mich heftig zurück. Trotzdem viel ich enorm auf. Vor allem junge Frauen musterten mich von Kopf bis Fuss. Und dies auf offener Strasse. In der U-Bahn, wo man sich einander gegenüber sitzt, wurde es manchmal beinahe peinlich. Ich fragte mich, ob ein Mann, der sich schminkt, eine halbwegs akzeptable Frisur trägt und sich bewusst kleidet (so gut das im Urlaub eben geht), ein Mensch von einem anderen Planeten sei.

In der Schweiz und in Frankreich ist es gerade umgekehrt: Da werde ich auf der Strasse primär von Männern ins Visier genommen. Da wollen die Männer wissen, was ihre gleichgeschlechtliche Konkurrenz treibt.


Ich könnte euch hunderte von Zeilen über meine Beobachtungen schreiben. Es war wirklich ein Erlebnis für mich. Vielleicht doch noch einen Punkt, der mich persönlich besonders berührte: Weshalb sind ausländische Jugendliche so schlecht integriert? Will man eine Zweiklassengesellschaft und ein paar Polizeiposten mehr? Funktioniert die Schule in diesem Bereich nicht?


Von den Quartieren haben mir Prenzlauer Berg, Spandauer Vorstadt und Friedrichshain am besten gefallen.

Im ehemaligen Westberlin gibt es fantastische Neubauten, die aber isoliert und ohne jeden städtischen Kontext dastehen: Den Hauptbahnhof, das Bundeskanzleramt, beim Potsdamer Platz das Sony-Center und die Neue Nationalgalerie. Als solches architektonische Meisterwerke, aber sie haben keinen Bezug zur Umgebung.

Ich bevorzuge enges, städtisches Ambiente mit interessanten, vielfältigen, möglicherweise komplizierten Menschen. Für mich sind Zusammenhänge wichtiger als spektakuläre Einzelwerke.


Matt5eo

unregistriert

2

15.10.2010, 20:02

Das sich viele Männer ähnlich kleiden ist nicht nur in Berlin so, auch in Graz ist mir (jetzt im "Winter") aufgefallen dann viele den haargleichen Styl haben, was heißt hier Styl.? Eher haben sie das selbe an. Eine baumwollen Jacke und einen schwarzen Schall, Jeans und die Haare kurz. Eigl. komplett langweilig aber weils die anderen auch tragen tragen das sehr viele Männer so. Das war voriges Jahr auch schon so und jetzt siehts einfach nur mehr langweilig aus.

Zitat

Die meisten Männer wollen betont männlich, unauffällig und angepasst wirken.
Da gib ich dir vollkommen recht, es gibt nur wenige die es schaffen aus der Menge zu stechen und nicht lächerlich rüberkommen..

Zitat

Weshalb sind ausländische Jugendliche so schlecht integriert?
Da ich ja an in eine BORG gehe hab oft mit "Ausländern" zu tun, meine Mutter kommt aus Kroatien, der Unterschied bei mir ist das ich fließend Kroatisch und Deutsch spreche ohne jenen Anschein. Viele Jugendlichen hängen oft nur mit ebenfalls Ausländischen gleicher Herkunft herum, was dazu für das sie nicht deutsch sprechen sondern ihre Muttersprache. Viele aber mögen ihre schlechten Deutschkenntnise weil sie damit zeigen das sie nicht von hier sind.

Ich schätze es geht um den Stolz die die Jugendlichen über ihr Land haben

Liebe Grüße
Matteo :)

beatled

unregistriert

3

18.10.2010, 16:40

Danke Matteo für deine Worte über die ausländischen Jugendlichen. Daran hätte ich nie gedacht, dass es um Nationalstolz gehen könnte.

Ich beobachtete einfach in Berlin, dass die vielen ausländischen Jugendlichen sich nicht mit den deutschen mischten. Sie waren unter sich und sprachen ihre Sprache. In den stark von Türken belebten Quartieren viel es besonders auf. Aber selbst auf dem Alex oder an einem sonst belebten Ort: Die ausländischen Jugendlichen mischten sich nie mit den deutschen. Waren zwar am selben Ort, aber getrennt.

An der Bernauerstrasse, wo ich wohnte, war in unmittelbarer Nähe eine grosse Schulanlage für alle Altersstufen. Zumindest die Oberstufenschüler hatten sich dort auf dem Pausenplatz oder um die Schulanlage strikt nach Nationalität getrennt.

Das befremdete mich echt. Das waren Jugendliche, die ihr Heimatland höchstens aus den Sommer- und Weihnachtsferien kennen. Wenn überhaupt.

Da stimmt mit der Schule definitiv etwas nicht. Die müsste diese Leute ganz klar abholen.

Ich weiss, Integration ist ein schwieriges Thema. Und ich möchte mich da nicht auf die Äste hinauswagen. Mir tat es einfach weh, zu sehen, wie eine ganze Generation Jugendlicher perspektivlos in die Zukunft geschickt wird. Es ginge jedoch anders. Beispiele gäbe es.

Ich kenne auch negative Beispiele aus meiner Nähe. Denkt an die Gettozonen der meisten französischen Städte. Was dort jedes Wochenende abläuft, wird in den Medien bewusst unterdrückt. Polizeiliche Repression funktioniert auf die Dauer nie. Man muss den Leuten Zukunftsperspektiven geben.


4

24.01.2011, 16:51

ich als berliner seh das alles nen bisschen anders, zumindest bei mir in der gegend gabs ne super integration von ausländern und deutschen, was vllt auch daran liegt das unsere schule nicht besonders groß war und darum auf alle eingegangen werden konnte.
allgemein hast du natürlich recht, besonders das schulsystem ist in berlin total verkorkst, ständig wird irgendwas geändert und dabei werden auch noch lehrer und sozialarbeiterstellen gekürzt, das ist großer mist, aber die stadt hat kein geld, das wurde irgendwann mal von der cdu regierung verballer und jezt isses weg!
aber das hier alle perspektivlos sind stimmt nich, es gibt eigentlich viel arbeit in berlin, das wird hier belegt, viele wollen einfach nur irgendwie nicht so richtig, außerdem kommen viele leute aus ganz deutshcland her um zu studieren und zu arbeiten da ist das nich immer so leicht für uns berliner!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Styla« (24.01.2011, 17:52)


5

14.02.2011, 22:26

berlin ist ganz schön in den richtigen ecken. wenn man allerdings von jemandem durch die stadt geführt wird, der die high society hasst, so wie es mir passiert ist... das endete im pappe essen und plörre trinken in gedenken an die natur und an die gesundheit.


Peter P.

unregistriert

6

16.05.2011, 12:58

Also ich bin zwar auch nur ein Wahl-Berliner aber ich finde gerade hier kann man doch rumlaufen, wie man möchte. Ich komme mir eher wie ein Langweiler vor, wenn ich nur ein Shirt und eine einfache Jeans trage. Ich freue mich immer, wenn ich ausgefallene Typen sehe. Klar schauen die Berliner hin aber ich finde eher interessiert als wertend. Mh, ich kann eigentlich nicht viel Negatives über Berlin sagen. In letzter Zeit ist es zwar durch die ganzen Übergriffe ín den U-Bahnen wieder negativ aufgefallen aber sonst gefällt es mir immer noch sehr gut! Und die Essensauswahl finde ich übrigens den Knaller!!! Kenne keine deutsche Stadt, in der man so viele Möglichkeiten hat, nicht nur was das essen angeht!!

beatled

unregistriert

7

16.05.2011, 19:32

In gut einem Monat bin ich wieder für zehn Tage in Berlin. Wenn man sich dort etwas extravaganter zeigt, wird man zwar angeglotzt, als käme man von einem fremden Planeten, gehässig oder angriffig wurde bei mir bislang niemand. Ich glaube sogar, dass es den Berlinern gefällt. Mehr zurücknehmen als in der Schweiz oder Frankreich tue ich mich jedoch ganz klar. Scheint mir angeraten.

Weshalb die Berliner so schlampig rumlaufen, müsste uns ein Berliner erzählen.


beatled

unregistriert

8

04.06.2011, 19:48

Nachdem Berlin keine Kleinstadt ist, sollte es ja einige Leute im Forum geben, die die Stadt kennen. Konkret: Ich werde demnächst einige Tage in Berlin verbringen. Bei meinem letztjährigen Besuch fand ich keine einzige Schwulen-Bar, in der ich mich wirklich wohl fühlte. Jeder Mann wollte männlicher als der andere sein. Das ist nichts für mich. Sollen die ihr Schauspiel durchziehen, da muss ich nicht zusehen.

Habt ihr mir vielleicht einen Tipp, wo ein femininer, schwuler Typ wie ich etwas Spass findet? Suche einfach ein Ambiente, in dem ich mich wohl fühle. Muss nicht superschwul sein. Frauen stören mich überhaupt nicht. Bei ihnen bleibe ich ja schlussendlich meistens hängen, wenn ich so allein unterwegs bin und nur etwas Spass und Unterhaltung suche.

PS: Wohne wieder wie letztes Jahr in derselben Wohnung meines Kollegen an der Bernauer Strasse zwischen Nordbahnhof und Brunnenstrasse bei der Gedenkstätte für die Mauer. Dies ist nicht ein wirklich schwules Milieu. Falls ihr jedoch ein schwul / lesbisches Lokal in dieser Gegend kennen würdet, noch mehr Dank.

Mister GaGa 94

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9

04.06.2011, 23:25

Nächste Woche werde ich mich wegen einer Klassenfahrt dort eine Woche aufhalten, ich werde mich dann auch mal nach interessanten Läden umschauen, um dort vielleicht was unternehmen zu können.

Jedoch weiß ich nicht, inwie weit die andere Klassenkameraden dort mitmachen werden.
I’m a bad kid and this is my life
One of the bad kids, don’t know wrong from right


Peter P.

unregistriert

10

07.06.2011, 15:19

Ich hab hier "SPAM ENTFERNT" gefunden, vielleicht findest du da was?! Da gibt es auch einen Berlin Gay Guide. Aber keine Ahnung, ob die Läden, die sie da vorschlagen gut sind aber um das zu checken kannst du sie ja mal bei http://www.qype.com/ eingeben! Mach ich auch immer bevor ich essen gehe, oder so! ist eigentlich ganz cool.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Styla« (23.06.2011, 21:16)


beatled

unregistriert

11

01.07.2011, 14:48

Bin wieder zurück aus Berlin. Selbst den CSD vom letzten Wochenende habe ich schadlos überlebt.

Mein erster Berlinbesuch war im September 2010. Entsprechend war das Programm gestaltet: Ich wollte möglichst viele der touristischen Attraktionen gesehen haben und einen Eindruck der verschiedenen Stadtteile gewinnen. Zudem musste ich das Raumgefühl (wann U-/S-Bahn, Tram / Bus oder zu Fuss) und den Orientierungssinn entwickeln.

Dieses Jahr rannte ich nicht mehr den touristischen Highlights nach. Was nicht heisst, dass ich nicht auch dieses Jahr viel Neues entdeckt hätte. Häufig zufällig als bewusst gesucht: Da stösst man auf architektonische Perlen, wenn man eigentlich den Mode- oder Innendesigngeschäften nachgeht.

Nachdem ich mich dieses Jahr mehr mit der Mode- und Stylingwelt auseinandergesetzt hatte, folgendes: Das Skinnyzeugs, wie ich es an mir liebe, ist dort nicht wirklich angesagt. Am ehesten bei ein paar Touristen wie mir.
Das lange Deckhaar in all seinen Schattierungen ist jedoch in Berlin angekommen. Scheint das absolute Muss zu sein. Man merkt es den Jungs an, dass es etwas Neues für sie ist: Die Finger streichen dauernd nach vorne ins Gesicht, als ob sie dadurch länger würden. Leicht fixierenden Haarspray wie etwa Elnett scheinen sie nicht zu kennen.
Wie letztes Jahr auffallend wenig Schmuck. Da hat sich nichts geändert.
Bei den einheimischen relativ selten Sonnenbrille; die trägt man weiter im Süden auch wenn die Sonne nicht scheint. Gehört zum Standardoutfit im Sommer.
In Berlin schminken sich viele Frauen nicht. Entsprechend die Männer noch weniger. Kosmetik scheint dort einen schweren Stand zu haben. Keine Ahnung wieso. Schön aussehen möchte doch jede oder jeder.

Mehr Eindrücke folgen in den nächsten Tagen.

PS: Ich möchte darauf hinweisen, dass ich weder ein Kenner von Berlin oder Deutschland im allgemeinen bin. Nach den wenigen Berlintagen wäre das verwegen zu behaupten. Widersprecht mir, wenn ihr Sachen anders seht.

PPS: Die Men-Styling-Beiträge der letzten zehn Tage habe ich noch nicht durchgesehen. Hoffentlich hat es spannende Beiträge darunter...


beatled

unregistriert

12

02.07.2011, 12:32

Mode

In Berlin spürt man das traurige Schicksal, das vor rund 80 Jahren mit dem NS-Regime begann, zum Krieg und der Teilung der Stadt führte, noch heute stark. In den Trümmerhaufen, die der Krieg hinterliess, hatten die Leute andere Sorgen als Mode.

Entsprechend gibt es selbst heute keine wirkliche Mode in Berlin. Anzeichen sind jedoch erkennbar. Nach Jahrzehnten des modelosen dahin Lebens haben es Geschäfte, die auf individuelle Mode setzen, nicht einfach. Es tut sich jedoch etwas. Rund um die Weinmeisterstrasse und den Hackerschen Markt haben sich bereits viele interessante Geschäfte niedergelassen. Wie der Stand der Renovationsarbeiten zeigt, werden allein an der kurzen Neuen Schönhauser Strasse nach den Sommerferien zwei bis drei dazukommen. Aber auch an der Rosenthaler, Oranienburger oder Alten Schönhauser Strasse haben sich interessante Läden eingerichtet.

An der Friedrichstrasse, Potsdamer Markt Arkaden und Tauentzienstrasse / Kurfürstendamm findet man die Labelstores wie in jeder Stadt: Esprit, H&M, Marc O‘Polo, Zara etc.. Todlangweilig.

Am Kurfürstendamm / Ecke Schlüter Strasse erwähnenswert: mientus. Ausschliesslich internationale Toplabels unter einem Dach: Gucci, Dsquared, Prada, Dolce e Gabbana, Tom Ford, Dior Homme etc..
7 for all mankind ist auf der gegenüberliegenden Strassenseite mit einem kleinen Laden vertreten.
Dazu meine Lieblinge wie Diesel und Replay mit grösseren Stores. Dazu muss man jedoch nicht nach Berlin. Dasselbe findet man auch zu hause.
Am Kurfürstendamm hat es einige Modehäuser, die ihr Sortiment nicht an den bekannten Labels orientieren. Mode für jüngere bieten sie jedoch kaum an.

Um mein modisches Frustgefühl etwas zu illustrieren, folgendes Beispiel: Die Potsdamer Platz Arkaden sind ein Einkaufszentrum, das sich ausschliesslich der Mode und Life Style widmet. Man findet dort dieselben Labelstores (Marc O‘Polo, S. Oliver etc.), die man zuvor an zwei, drei anderen Standorten der Stadt angetroffen hat. Neben den Labelstores hat es einen einzigen „unabhängigen“ Anbieter (Wöhrl), der verschiedenste Hersteller im Sortiment führt. Tönt interessant, ist es jedoch nicht: Was Wöhrl anbietet, sind wiederum die bekannten Labels, die man in Berlin an zig Standorten vorfindet. Zum Teil sogar Marken, die im selben Shopping Center mit einem eigenen Labelstore vertreten sind. So macht ein Modebummel keinen Spass! Das ist Einheitsbrei.

Ich bin sicher, dass die Berliner wie andere Europäer eine grössere Vielfalt vorziehen würden. Oder ist man wirklich auf die paar wenigen Labels fixiert und alles andere gilt als nichts?

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