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18.11.2011, 17:31

MAKEUP The Ultimate Guide

Hierbei handelt es sich drei Jahre nach erstmaligem Erscheinen um einen Klassiker in der Makeup-Literatur. 2011 bereits in der sechsten Auflage von Apple Press aufgelegt.

Hier die bibliographischen Angaben:
Rae Morris, MAKEUP The Ultimate Guide, London 2008, ISBN 978-1-84543-266-9. Offizieller Preis GBP 16.99. U.a. bei amazon.de erhältlich.

Weshalb stelle ich bereits wieder ein Buch vor, nachdem mein Beitrag zum Buch Makeup Your Mind: Express Yourself von François Nars keinerlei Reaktion auslöste? Es ist primär die Replik von ruiz72 auf meinen Beitrag „Morgendliche Routine“ vom 13.11.2011, wo er meinte: „du solltest vielleicht etwas länger ausschlafen und dafür weniger zeit im bad verbringen. denn ausgeschlafen auszusehen erspart geld fürs makeup.“ Diese Äusserung zeigt offensichtlich, dass ruiz72 von Make-up überhaupt nichts versteht und wahrscheinlich keinerlei Beziehung dazu hat. Dabei weiss doch jedes Kind, dass die Grundlage für Make-up eine perfekte Haut ist und dazu gehört beispielsweise genügend Schlaf.

Sicherlich, ich bin in einer sehr weiblichen Umgebung aufgewachsen. Als Kind und Jugendlicher habe ich mich praktisch ausschliesslich unter Frauen aufgehalten. Und da war Schminken ein Dauerthema (bei den Müttern wie bei den Teenies). Zudem besteht offensichtlich zwischen den südlicheren Ländern und Deutschland ein gewisser Unterschied im Umgang mit Kosmetik. Hier wird Schminken als etwas Positives empfunden und nicht, dass jemand etwas Abdecken möchte. Schminken ist ein positives Zeichen: Man gibt sich die Mühe, die eigene Persönlichkeit optisch zu unterstreichen.

Wahrscheinlich kommen nicht vergebens alle namhaften europäischen Hersteller von Make-Up-Produkten aus dieser Region. Die Wirtschaftsgrossmacht Deutschland hat da wenig zu bieten.

Im Buch von François Nars ging es darum, aufzuzeigen, was man mit Make-up optisch aus seiner Persönlichkeit machen kann. Beim Buch von Rae Morris handelt es sich um eine Make-up-Schule. Da wird die Basis auf hohem Niveau erklärt und was man dazu braucht. Keine konkreten Produktnamen aber welche Arten von Produktvariationen es gibt und wozu sie geeignet sind.

Für einen Mann geht Mae Morris möglicherweise etwas zu sehr in das Schminken der Augen ein. Andererseits sind die Augen natürlich das wichtigste Medium, um sich mit Make-up auszudrücken.

Das Basiswissen über Make-Up aufzubauen ist das eine. Viel wichtiger ist jedoch das Üben. Sich kennen lernen. Wie sich präsentieren. Make-up ist primär eine Übungssache. Also Üben und zum Meister im Fach werden. Und dabei immer daran denken: Es handelt sich bloss um Make-up. Ein misslungener Look hat man in Minutenschnelle wieder entfernt und man kann von Neuem beginnen.

Für Make-up-Interessierte kann ich das Buch von Mae Morris ohne Vorbehalt empfehlen.

PS: Zum Thema Akne und fettiger, öliger Haut werde ich mich in den nächsten Tagen wahrscheinlich auch noch äussern. Diese Beiträge haben sich in der Zwischenzeit gehäuft und ich habe für die Betroffenen in den Repliken keine wirklich hilfreiche Antwort gefunden.

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