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beatled

unregistriert

1

20.04.2014, 17:18

Wieso Frau schöner als Mann?

Zur Zeit setze ich mich stark mit Make up auseinander. Frühling und Herbst sind die best geeigneten Jahreszeiten dazu. Der Winter ist zu kalt, der Sommer zu heiss.
Bei der Grundierung MAC Studio Fix Fluid in der recht dunklen Farbe NW 35.
Diese Foundation ist vollständig fettfrei. Einfach mit dem Pinsel aufzutragen. Und das Ergebnis ist fantastisch. Ein Produkt das es seit Jahren gibt.
Für das Konturieren verwende ich Studio Fix Puder in der Farbe NW 45. Ich will klaren Kontrast erreichen. Für viele Leute möglicherweise des Guten zu viel. Ich liebe jedoch den direkten Ausdruck. Ich will auf den ersten Anblick zeigen, wer ich bin.
Durchschnittlich deutscher Hautfarbe empfehle ich deutlich hellere Farben aus der MAC-Kollektion. Für Foundation NW 25.
Make up sollte möglichst mit dem eigenen Teint korrespondieren. Make up ist kein Bräunungsmittel.
Das Wangenrouge zur Zeit von Nars. Völlig frei von Glitter und mehr bräunlich als rot.
Bei den Augen zur Zeit total auf L'Oréal. Von der Wimperntusche, dem Brauenpencil bis zu den Lidfarben. Zur Zeit haben sie eine tolle Kollektion an ansprechenden Lidfarben. Coole Farben, wie man sie als Mann liebt.
Meine Lippen sollen voll und saftig wirken. Dazu verwende ich arbiträre Produkte aus dem Supermarkt.

Sich mit Kosmetik im Gesicht künstlich zu verschönern, finde ich für mich absolut notwendig. Wieso soll man nur Frauen dieses Privileg gewähren? Darf ein Mann nicht so schön wie eine Frau sein?


2

22.04.2014, 11:29

Darf ein Mann schon. Sollte er? ;)

Einem hetrosexuellen Mann ist m.E. von Makeup abzuraten - zumindest heutzutage. Abdeckstifte sind für mich in Ordnung.

3

22.04.2014, 12:06

Ich finde auch, das Make-Up zu Frauen gehört. Abdeckstifte sind i.O. aber ansonsten schließe ich mich FauxHawk an.


4

22.04.2014, 12:19

Darf ein Mann schon. Sollte er? ;)

Einem hetrosexuellen Mann ist m.E. von Makeup abzuraten - zumindest heutzutage. Abdeckstifte sind für mich in Ordnung.


Klar darf er. :thumbup:

@ FauxHawk: Warum bitte nur heterosexuellen Männern?

Sports-Man

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5

22.04.2014, 21:58

naja ich finde das ein metro-sexueller nicht vergessen darf das er immerhin auch noch ein mann ist. also die kunst ist doch äußerlich modisch, stylisch, leicht feminin etc. und zugleich auch männlich rüberzukommen. dachte ja anfangs eigentlich das metrosexuell bedeutet das ein heterosexueller mann viel wert auf sein äißeres legt und seine leichte feminine seite damit zum ausdruck bringt in dem er sich um einiges mehr pflegt wie ein NORMALO-mann, seine kleidung und die assesoires täglich neu abstimmt und wissen über trends und beauty und style besitzt. aber da sich hier auch homosexuelle user befinden bin ich nun zum neudenken oder andersdenken angeregt. und was die make-up diskussion angeht , da muss ich meinem vor-vor-redner recht geben, denn wie gesagt mann ist immer noch mann und bei make up ist weniger mehr meiner meinung nach. david beckham besitzt die kunst sehr metro rüberzukommen und zugleich auch männlich. abdeckstifte und getönte tagescreme ok aber bitte doch nicht mehr. aber hier scheinen ja die meinungen darüber auseinander zu gehen und kann es auch akzeptieren. ich für mich sage abdeckstift, gesichtscreme etc. JA und Kajal, wimperntusche, rouge, puder etc. NEIN.


beatled

unregistriert

6

25.04.2014, 15:55

Mich selbst habe ich immer als Mann empfunden und will auch so rüberkommen. Es erscheint mir ein Irrtum zu sein, wenn man Make up mit Frau gleichsetzt. Diese Aussage wäre kulturhistorisch auf einfachste Weise nachweisbar. Sowohl in europäischen wie aussereuropäischen Kulturen.

Make up muss man zeitgemäss und umgebungsgerecht einsetzen. Die Leute um einem herum sollen es ja positiv wahrnehmen. An der Arbeit wie im Privaten.

Wenn man mit dem Gedanken spielt, Make up zu seiner Gesichtsgestaltung einzusetzen, sollte man als erstes für reine Haut sorgen. Pickel und Ähnlichem ade sagen. Ist für manche Leute je nach Lebensphase leichter gesagt als getan.

Dann als ersten Schritt Mittel einsetzen, die die Poren optisch minimieren und glätten. Ist natürlich bloss eine optische Täuschung. Stichwort: Primer. Da gibt es verschiedene: Farblich neutrale (so kann man auf die Strasse) oder kräftiger wirkende, die eine weissliche Schicht hinterlassen und eine Foundation darüber benötigen. Die Zweiten wirken dank Farbeinsatz wirksamer.

Wiesehr man Foundation einsetzen will, ist sehr individuell. Ich liebe sie zu gebrauchen. Sie muss dem eigenen Hautton entsprechen. Sie perfektioniert jedoch die Haut optisch.

Das wichtigste empfinde ich das richtige Konturieren. Also mit einer dunkleren Farbe als der eigene Hautton oder die Foundation ist, sein Gesicht zu gestalten. Die Nase schmaler oder breiter aussehen zu lassen etc..

Dann die Augen: Das Zentrum jedes Sprechpartners. Und selbst auf der Strasse wichtig. In Bars etc.. Wie weit Mann bei deren Gestaltung gehen will, muss jeder selbst entscheiden. Ich liebe es, diesen Teil des Gesichts eigenhändig zu gestalten. Es gibt dort so viele Elemente, die man mit unterschiedlichsten Methoden verschönern kann. Und es muss nicht aufdringlich wirken. Für die Arbeit kann man sie mit etwas Übung sehr diskret jedoch wirksam verschönern.

Was ich nie einsetze sind Concealer oder andere Abdeckprodukte (Stifte). Etwas Rauheit gehört zu einem männlichen Gesicht. Pickel und Co. habe ich keine, jedoch ein kleines Muttermahl.

Optisch kann man mit Make up seinem Gesicht den Ausdruck geben, den man sich wünscht und mit dem man sich selber gefällt. Ich denke, den ganzen Aufwand für die ganze Kleidermode, Make up und Frisur macht man, weil man sich primär selber gefallen will und seine Persönlichkeit den Mitmenschen auf non verbale Weise mitteilen will.

Make up sehe ich nicht als Privileg der Frauen an. Man muss es Typ gerecht einsetzen. Und seinen persönliche Bedürfnissen angepasst. Jeder tickt anders.

7

28.04.2014, 11:06

Ich finde, dass es doch das schöne Privileg von uns Männerns ist Ecken und Kanten haben zu dürfen. Eine Frau mit Bartstoppeln findet niemand attraktiv..
Natürlich sollte man dennoch gepflegt aussehen, aber das geht auch mit einer vernünftigen Feuchtigkeitscreme und einem charmanten Lächeln, oder?

Abdeckstift geht auch für mich in Ordnung. Darüber hinaus finde ich aber, dass das Gesicht sonst zu glatt wirkt.

Meine Freundin meint, wenn ich länger im Bad brauche als sie, rasiert sie sich nicht mehr die Beine. Und weil sie nur ca 20 Minuten braucht, lässt das für mich nur Zeit für Haare :gendergirl:


Sports-Man

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8

28.04.2014, 14:51

@ Windsor, haha geiles kommentar, aber deine freundin würde sich nie haare am bein wachsen lassen, sagen die frauen nur so. und wenn doch dann lass sie mal kurz und dafür rasierst du deine beine, was meinste wie die dann guckt haha.

9

29.04.2014, 11:18

@ Sports-Man :thumbsup: hahaha!! das wäre die Aktion wert. Aber ich glaube, das setze ich um, wenn es nicht darum geht, ob ich mich schminken darf ^^


10

01.05.2014, 22:29

Naja ob Hetero, bi oder Schwul spielt beim schminken doch keine große Rolle. Es gibt eben Männer die mögen es und andere nicht, wie es eben so ist. Schminken muss ja nicht gleich was Sexuelles sein oder? Im Fernsehen z.B. Filmen etc werden sie z.B. alle in Maske geschickt ;-) für viele Stars ist dezentes schminken wie Zähne putzen ;-)

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11

03.05.2014, 19:20

@ styla: sicherlich werden viele männliche prominente wie jauch, lanz, gottschalk etc. vor ihrem tv-auftritt geschminkt. es schauen ja millionen menschen zu und da kommen pickel und augenringe nicht gut. die kunst dabei ist ja das man es nicht sieht das man geschminkt ist. aber wer von uns moderiert schon eine große tv-abend show oder ist für nen grammy nominiert. gepflegt und auffällig ja aber nicht zu künstlich und feminin.


beatled

unregistriert

12

04.05.2014, 15:27

Styla hat selbstverständlich recht, wenn er schreibt, dass Schminken nichts mit der sexuellen Orientierung zu tun hat.

Andererseits muss man sich fragen, welcher Typ Mann sich stark fürs Schminken interessiert.
Der durchschnittliche Mann, der sich für Fussball und Autos begeistert, dürfte es nicht sein.

Meine Erfahrung zeigt, dass man als deutlich geschminkter Mann in die schwule Ecke geschoben wird. Da ich selber schwul bin, stört es mich nicht. Die Schweizer und die französische Gesellschaft ist in dieser Beziehung sehr tolerant. Das sind die Umgebungen, in denen ich mich für gewöhnlich bewege.

Da ich in einer Frauen- und Mädchenwelt aufgewachsen bin, ist Make up für mich früh zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ob meine sexuelle Orientierung aus dieser Zeit stammt, glaube ich nicht. Ich hielt mich als Kind und Jugendlicher unter Frauen / Mädchen auf, weil ich bereits damals spürte, dass ich anders bin.

Meine intimeren Freunde sind ähnlich gelagert. Michele, mein langjähriger Lebenspartner, ebenfalls. Sehr weiblich geprägte Kindheit und Jugend. Starke Mutterbindung. Nicht bei jedem meiner Freunde äussert sich ihre Vergangenheit gleich. Manche wollen sich gegenüber der Gesellschaft und somit optisch "übermännlich" zeigen, obwohl sie es im Innersten nicht sind. Michele ist da offener und weniger verklemmt. Er zeigt sich, wie er sich fühlt und ist. Und so tue ich es auch.

Weshalb sich ein Bub in seiner Kindheit und Jugend an Frauen und Mädchen orientiert und sich an sie heftet, kann unterschiedlichste Ursachen haben. Mein Fall ist mir klar: Ich passte nicht zu den rauen, fussballspielenden Jungs in der Nachbarschaft. Ich war gezwungen, mir ein anderes Umfeld zu suchen.

Einsatz von Make up bedeutet für mich generell schickes Auftreten. Von den Schuhen, über die Bekleidung, die Handtasche, (Sonnen-)Brille, den Schmuck, die Frisur und eventuellem Hut. Ansonsten wirkt Make up nicht überzeugend. Das gesamte Erscheinungsbild muss harmonisch wirken. Dies ist anstrengend täglich zu erreichen. Das gebe ich zu.

Styling ist nebst Kochen mein zweites Hobby. Und in Hobbys investiert man bekanntlich gerne viel Energie und Fantasie.

PS: Trotz grosszügigem Einsatz von Make up möchte ich immer klar als Mann rüberkommen. Dies schliesst sich nicht aus. Ich trage dasselbe Make up für die Arbeit wie die Freizeit. Ich führe kein zweischieniges Leben: Arbeit so, Freizeit anders. Ich bin, wie ich bin und so will ich mich zeigen.