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focus

Styling Experte

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1

13.08.2012, 20:26

Reinigung von innen

Ab Ende dieser Woche werde ich wieder eine einwöchige Fastenkur machen.
Das ganze beginnt mit einem Entlastungstag, wo man sukzessive weniger isst und voll auf vegetarisch umstellt. Danach folgen die fünf Fastentage und anschliessend mindestens zwei bis drei Aufbautage. Die ersten zwei Fastentage fordern einem ziemlich stark, die werde ich übers Wochenende zu Hause verbringen. Danach gehe ich wieder zur Arbeit, wobei ich das Reisen unterlassen werde. Ich hatte das vor ein paar Jahren gemacht und die Erfahrungen dabei waren ganz besonders. Nur schon den Körper für eine gute Woche komplett zu entgiften, ist eine Wohltat. Dabei stellte ich fest, wie ich viel empfindlicher auf Düfte, Gerüche reagierte.
Ich plane nun regelmässig zweimal im Jahr eine Fastenkur einzuschalten.
Dabei geht es mir nicht um's Abnehmen, da ich kein Gewichtsproblem habe. Es ist viel mehr die Reinigung von innen, physisch aber auch seelisch und zusätzlich eine ideale Hautpflege. Ab dem dritten Fastentag verbinde ich das dann mit Dampf- und oder Saunabäder und danach fühlt man sich wie neugeboren. Das ganze muss jedoch gut vorbereitet werden, also Kühlschrank leer, keine offene Packungen an Schokolade, Naschsachen etc. die herumliegen. Wein- und Bierflaschen am besten im Keller. Hilfreich ist es, wenn alle Personen im selben Haushalt mitmachen.
Empfehlenswert ist es, einen Ratgeber zu benutzen. http://www.amazon.de/Fasten-neugeboren-d…t/dp/3774264287Dort kann man sich viele praktische Hinweise holen.


beatled

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2

18.08.2012, 13:28

focus, ich wünsche dir für dein Vorhaben gutes Gelingen. Nachdem es nicht das erste Mal ist, weisst du ja, worauf du dich einlässt.
Ehrlich gesagt: Für mich wäre dies momentan unvorstellbar. Die notwendige Disziplin könnte ich freiwillig nicht aufbringen. Ich müsste in einer echten Krise stecken. Und das Fasten aus welchem Grund auch immer unbedingt wollen. Oder äussere Zwänge (beispielsweise eine ärztliche Verordnung) bestünden.
Meinen persönlichen Respekt hast du auf alle Fälle.

focus

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3

18.08.2012, 20:05

Danke für die Wünsche. Habe mich frei dazu entschieden, meinen Körper einmal richtig zu entschlacken.
Ich habe das Glück, dass meine Partnerin mitmacht und wir uns so gegenseitig motivieren können.

Also gestern hatte ich meinen Entschlackungstag. Morgens Tee und ein Naturjoghurt, mittags Pellkartoffeln mit Gemüse
und abends Joghurt mit Früchten und zwei Scheiben Knäckebrot. Dazwischen Tee und Wasser.
Heute erster Fastentag: Morgens fand die Darmentleerung statt. Glaubersalz mit Wasser, da ich schlank bin nahm ich nur
20g und dann war nach 2.5 Stunden alles vorbei, ohne Krämpfe, etc. Dazwischen trank ich viel Pfefferminztee.
Mittags hatten wir eine Gemüsebrühe, nur Flüssigkeit. Am Nachmittag kam dann schwaches Kopfweh auf, aber das ist normal.
Nachmittags Tee und Wasser, wir sind herumgelegen auf Terrasse und in der Wohnung. Abends hatte ich Lust nach
salzigem, so hatten wir eine Tomatensuppe, eine dünne. Ich fühle mich wohl, etwas schlapp, hat aber vermutlich
auch mit der Sommerhitze zu tun.
Aber ewig möchte ich nicht so leben. Wir sind Liebhaber von feinem Essen
und kochen beide sehr gerne. Als heute Abend auf der Terrasse Gerüche aus der Nachbarschaft kamen,
da bin ich da in die Wohnung geflüchtet. Es braucht den Wille durchzustehen, wobei die ersten zwei Tage
am härtesten sind.


focus

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20.08.2012, 20:55

So jetzt haben wir schon unseren dritten Fastentag hinter uns.
Gestern, das war der zweite Fastentag, ging am Vormittag eine halbe Stunde laufen und am Abend machten
wir einen Rundgang im Wald von über einer Stunde. Dazwischen Kräutertee,
viel Wasser mit Zitrone und Ingwer und mittags wie abends jeweils eine Gemüsebrühe.
Gestern hatte ich noch einmal ein Hungergefühl, aber nach einem Glas Wasser war es weg.

Heute Morgen habe ich mich gewogen, über 2 kg sind schon weg.
Am Vormittag wieder eine halbe Stunde laufen, suchte mir Schattenwege.
Dann bin ich ins Office hinter meiner Arbeit. Auch wiederum nur Tee und etwas verdünnten
Fruchtsaft, um den Darm anzuregen. Abends sind wir dann in den See schwimmen gegangen
und spulten unseren üblichen Kilometer ab. Ich verspüre heute keine Müdigkeit, habe aber
auch kein Hungergefühl. Wohl der Beweis, dass wir vermutlich mit viel weniger Nahrung auskommen
könnten. Wobei ich schon ehrlich sein muss, gestern Abend haben wir beide das gesellige Beisammen sein
bei einem guten Essen mit passendem Wein und danach einem herrlichen italienischen Espresso vermisst.

Das einzige was anders ist, ist der Schlaf, unruhiger und ich verspüre ab und zu Gliederschmerzen.
Aber noch zwei Tage und dann können wir mit den zwei Aufbautage beginnen.

focus

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24.08.2012, 07:19

letzte zwei Fastentage und nun das Fastenbrechen mit zwei Aufbautage

Der vierte und fünfte Fastentag waren ganz easy. Hatte nie speziell ein Hungergefühl im Gegenteil, wir waren echt erstaunt, wie wir nach etwa 2 dl Gemüsebrühe uns echt gesättigt fühlten. Eigentlich einen Beweis, dass wir zuviel essen und trinken.
Wir fühlten uns auch nicht mehr schlapp, gingen zur Arbeit und abends jeweils einen Kilometer schwimmen.
Was ich dieses Mal nicht machte, kein Dampfbad und keine Sauna, es war mir einfach zu warm.
Angenehme Erscheinungen: Gewichtsverlust von über 3 kg (und ich bin ein schlanker Typ), fühlen uns fit und kein Schwitzen nachts,
die Haut ist weicher geworden und die Nase viel empfindlicher auf allerart von Gerüchen.
Was wir vermissten: Das Geniessen von feinen Mahlzeiten mit Wein, ein kühles Bier an den lauen Abenden oder einen Malt Whisky.
Gestern hatten wir dann das Fastenbrechen unser erster Aufbautag. Vormittags einen Apfel, welches Gefühl endlich wieder einmal etwas
festes zwischen den Zähnen. Mittag seine Suppe mit Gemüsestücke und Abends auch nochmals eine Suppe.
Heute geht es weiter mit dem Aufbauen, das sehr wichtig ist. Die Anstrengungen des Körpers sind wären der Aufbauphase grösser
als wenn man mit dem Fasten beginnt. Also heute werden wir das Schwimmen vermutlich auch sein lassen.
Ab morgen können wir wieder normal essen. Wobei den ersten Espresso werden wir vormittags nehmen, um den Körper
langsam an alle die "Gifte" zu gewöhnen.


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25.08.2012, 21:05

Zweiter Aufbautag gestern abgeschlossen

Quintessenz des Fastens: 3.5 kg verloren, schlafe tiefer, wache morgen nun schon um 05:30 h auf und fühle mich fit. Fit den ganzen Tag, keine Müdigkeit mittags. Ich habe den Eindruck, dass ich mehr Energie habe als zuvor. Meine Haut ist sichtbar weicher und schöner.
Heute hatten wir unseren ersten normalen Tag und gönnten uns vormittags und mittags je einen starken italienischen Espresso. Am Nachmittag und abends muss ich damit noch etwas abwarten, ansonsten gibt es eine schlaflose Nacht. Heute Abend haben wir uns zum Nachtessen ein Glas herrlichen Rotwein gegönnt. Spätestens ab Montag werden wir normal Essen und Trinken. Wobei wir uns entschieden haben, mittags vermehrt Salat zu essen statt am Abend. Wir versuchen auch mehr biologische Frischware einzukaufen, wenn möglich direkt vom Markt und nur Saisongemüse und -früchte.
Ich kann das Fasten von fünf Tagen allen empfehlen, um seinen Körper einmal richtig zu entgiften, zu entschlacken. Man lernt dabei seinen Körper kennen, den Geruchssinn nimmt man plötzlich viel besser wahr und erhält danach auch eine andere Einstellung zur Nahrung. Aber stützt euch dabei auf einen Ratgeber und einfacher geht es, wenn man zu zweit und mehr Personen ist. Es kann bei Personen zu kleinen depressiven Phasen führen, dann kann die andere Person animierend / unterstützend wirken.

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