Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Men Styling das Metrosexuelle Forum für Männer Metrosexualität Fashion. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Tim82

Styling Experte

  • »Tim82« ist männlich

Beiträge: 484

Beruf: kaufm.Angestellter

  • Nachricht senden

37

14.04.2012, 19:43

Aber bei Frauen ok ?

Dann können wir auch sagen, Hosen bei Frauen gehen gar nicht!


focus

Styling Experte

  • »focus« ist männlich

Beiträge: 204

Wohnort: Schweiz

Beruf: selbstständig

  • Nachricht senden

38

14.04.2012, 22:14

Wo ist da die Toleranz? Wenn ein ER Freude hat an high heels, dann soll er sie doch tragen.
Ich habe schon lange nicht mehr darauf geachtet, was die andern denken oder sagen.

39

18.04.2012, 20:22

Wann ist was bei einem Geschlecht okay?

Hallo, wollte mich mal wieder melden.

Diese Frage habe ich mir schon vor einigen Jahren gestellt, als ich anfing, hohe Hacken in meinen Look einzubeziehen. Die Antwort ist ziemlich banal, wenn einem ein paar gesellschaftliche Zusammenhänge bewusst sind. Es hängt zusammen mit Sehgewohnheiten und Geschlechterstereotypen. Ich überspitze die Sache mal etwas, damit es klar wird.

Was Frauen schon längst "dürfen", ist bei Männern nach wie vor ein heißes Eisen, nämlich Klamotten tragen, die traditionell einem anderen Geschlecht zugeordnet werden. Bestes Beispiel ist die Hose. Die war lange Männern vorbehalten. 1911 wurde eine Frau in Linz gelyncht, weil sie öffentlich Hosen trug. Noch vor 50 Jahren galten Frauen mit Hosen als lesbisch. In einer Fernsehumfrage des NDR 1971 gaben zwei Drittel der Befragten an, dass Hosen unweiblich seien. In Paris gibt es heute sogar noch ein Gesetz, das Frauen das Tragen von Hosen verbietet (wird nicht mehr geahndet). Heute hat die Hose den Rock an Menge verdrängt. Das Ganze hat zu tun mit der Emanzipation der Frau, die ja nichts anderes ist als die Erweiterung der gesellschaftlich zugestandenen Möglichkeiten für Frauen. Die sind heute weitgehend denen der Männer gleich, was ich sehr befürworte.
Bei Männern sieht die Sache etwas anders aus. Die haben an der Emanzipation der Frauen meist nur passiv teilgenommen und haben neue Frauenrechte akzeptiert. Eine eigene, aktive Emanzipation aus der stereotypen Männerrolle fand jedoch bei Weitem nicht in dem Maße statt, wie es bei Frauen der Fall war. Viele Männer feiern sich heute noch in ihrer Männlichkeit selbst, wenn sie sich an althergebrachte Stereotype halten (Macher, Ernährer, aktiv, rational, schmerzfrei,...). Anstatt sich neue und feminin gedeutete Eigenschaften und Dinge ebenfalls zu nehmen, beharrten Männer (ich meine aus purer Borniertheit) auf ihrem alten Bild... und Bild im wahrsten Sinne des Wortes. Während Frauen heute in der Mode und Medien alles sein können, werden wir kaum einen Mann finden, der nicht der Freizeittyp, der Entdecker, der Aktive ist. Der Schöngeistige und Verspielte ist wohl recht selten. Mode gibt ein sehr exaktes Bild einer Gesellschaft ab. Von daher ists mit der wirklichen Emanzipation der Männer nicht weit her. Das haben sogar die Regierenden erkannt (Boys Day, Gender Report, usw.).
Jetzt wäre es eigentlich an der Zeit, Männerbilder zu reformieren, zumal eine große Minderheit von Männern ihem Klischee gar nicht entsprechen möchte, dies aber aus Angst vor gesellschaftlichen Repressalien tut. Ich bin einer der Wenigen der sichtlich damit aufgehört hat. Für mich ist etwas feminin Gedeutetes nicht weniger "wert", als etwas maskulin Gedeutetes. Nur da bin ich einer von wenigen. Diese Behauptung lässt sich sehr gut auf das stützen, was ich so im Alltag auf hohen Hacken erlebe :mauer: . Das Erlebte kommt nämlich aus der Heteronormativität (wenn unklar mal googeln) heraus, einem Hierarchiemodell zwischen zwei Geschlechtern, dass davon ausgeht, dass es nur zwei polar zueinander stehende Geschlechter (Mann und Frau) gibt, die archetypische Eigenschaften besitzen, die sich jeweils ausschließen. Der Mann steht in der Hierarchie am Höchsten, Platz 2 geht an die Frau und alles was sich nicht klar zuordnen lässt (LesBiSchwulTransgender,...) bekommt Bronze. Trotz all der Emanzipation funktioniert das System immer noch sehr gut. Die Gesellschaft steht auf diese Klischees. Unerfreuliche Symptome daraus sind, dass Frauen im Schnitt weniger verdienen und es einfach nicht richtig machen können (Problem Kind vs. Beruf). Dafür ist bei Männern die Lebenswerwartung niedriger (ein echter Kerl lebt nunmal ungesünder), die Selbstmordrate in der Pubertät doppelt so hoch durch dier vergleichsweise starre Geschlechterrolle), usw. Und ein Symptom ist, dass Männer, die sich in den Augen anderer feminin geben, damit abwerten, sprich auf Platz 3 setzen, weil sie sozusagen gegen den Mannescodex verstoßen. Deswegen fallen öfter mal solche Sprüche, wie schwul, Schuchtel, Transe *bemerkenswerte Parallele zu einer früheren Zeit als Frauen mit Hosen als lesbisch galten*. Dieses Hierarchiesystem führt zur Ausprägung einer hegemonialen Männlichkeit, so der Fachausdruck, der als der einzig gültige wahrgenommen wird. Und so haben Männer eine Scheißangst, gegen diese Männlichkeit zu verstoßen und passen sich an. Frauen kennen ebenfalls keine Alternative zum herrschenden Männerbild und sehen keine Alternative in etwa einem feminin anmutenden Mann. Der ist ja schließlich nach dem Klischee weniger stark und kann weniger beschützen. Das Ergebnis ist fortwährende Ungleichheit und eine Gesellschaft, die sich immer noch krampfhaft an alte Zöpfe hält, anstatt Neues zu wagen.
Eine Frau, die makroskopisch gesehen den selben Lohn wie Männer haben möchte, sollte vor Freude jauchzen, wenn sie einen Mann mit Stöckelschuhen sieht, denn der hat augenscheinlich mit den Hierarchiemodell abgeschlossen und sieht die Frau in erster Linie als Mensch und nicht nur als Frau. Und je mehr das machen, desto schwächer wird die Heteronormativität. Schade, dass das so wenige verstehen, wo es doch eigentlich so einfach ist.
Insofern kann hier die Mode einen wirklichen Beitrag leisten, etwas zu ändern, denn jeder ist angezogen. Deshalb kann Mode oder einfacher Körperverhüllung Botschaften - und so auch diese - sehr gut transportieren, denn sie gibt ein Bild, einen Eindruck ab. Und je multipler die für Männer wird, desto schwächer wird das hegemoniale Bild und die Sprüche vergehen, so sie sie Frauen auch vergingen.
Deswegen kann ich alle nur ermutigen, sich in der Mode nicht von Klischees à la "Heels an Männern geht gar nicht" hindern zu lassen, Neues auszuprobieren und Männer bunter und vielfältiger zu machen. Die Kritiker sind meistens Dummschwätzer und Leute ohne Glanz.
Ich selbst habe mich von der Heteronormativität weitest gehend verabschiedet. Ich lebe ohne Rollenstereotype mit meiner Frau seit 10 Jahren glücklich und zufrieden. Wir haben aufgehört, stereotype Erwartungen an uns zu haben und respektieren uns so wie wir sind. Und sie hat einen Mann, der authentisch ist, anstatt nach Klischees zu leben, so wie ich eine authentische Frau habe, die sich nicht nackt ohne Schminke vorkommt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne Klischees wesentlich freier und glücklicher lebe, als die ganzen Stereo-Typen. Insofern danke ich der Emanzipation der Frau für meine dadurch möglichen neuen Freiheiten und bedaure jeden Mann, der das nicht ohne Vorurteil auch ausprobiert, genauso wie 1.000 andere Sachen, die heute eben als feminin gelten.
Simone de Beauvoir hat es richtig gesagt: Die Emanzipation ist erst abgeschlossen, wenn Männer (mit Stolz) Röcke tragen. Wie recht sie doch hatte.
Leider glauben zu viele Menschen an die Geschichte von den Jägern und Sammlern, oder wars doch der Weihnachtsmann... Dabei ist heute längst bewiesen, dass es nicht zwei Geschlechter gibt, sondern mehrere, Eigensachaften und Charaktere sowie Vorlieben sich nicht am Geschlecht festmachen lassen (Geschlecht und soziales Geschlecht oder Gender) und Frauen und Männer untereinander wesentlich verschiedener sind als der Durchschnitt zwischen ihnen. Wie blasiert sind wir eigentlich?

Liebe Grüße von der Menus (bisher fast unentdeckter Planet)!

Unicat79


40

01.06.2012, 09:10

oh nee ich finde das sieht aus als würde man frauenschuhe tragen sorry! Ich bleibe da lieber bei Chucks

41

02.06.2012, 13:45

finde schuhe sollten gut aussehen und alltagstauglich sein, daaaannnn ist alles möglich!
gruss


42

03.06.2012, 15:32

oh nee ich finde das sieht aus als würde man frauenschuhe tragen sorry! Ich bleibe da lieber bei Chucks



Echt schade, denn Chucks und Sneakers sind doch einfach nur langweilig!

Tim82

Styling Experte

  • »Tim82« ist männlich

Beiträge: 484

Beruf: kaufm.Angestellter

  • Nachricht senden

43

16.06.2012, 21:14

stimmt, manchmal sind die langweilig.
Heute mit Mausi und Freunden mal wieder Disconacht.
Mit mir die 9cm Stiefel.Meine Freundin nimmt bestimmt wieder ihre 18cm Overknees :)


Tim82

Styling Experte

  • »Tim82« ist männlich

Beiträge: 484

Beruf: kaufm.Angestellter

  • Nachricht senden

44

17.06.2012, 06:14

um die Nachfragen nach einem Bild zu befriedigen, hier eines von der website des Händlers... (private Bilder sind tabu!)

http://www.stiefel-laden.de/gx/images/pr…ini_stiefel.JPG

Tim82

Styling Experte

  • »Tim82« ist männlich

Beiträge: 484

Beruf: kaufm.Angestellter

  • Nachricht senden

45

08.07.2012, 20:53

So hier nun mal meine Lieblingsstiefel mit der neuen Lederjeans.
Gestern abend gleich ausgeführt:)


Tim82

Styling Experte

  • »Tim82« ist männlich

Beiträge: 484

Beruf: kaufm.Angestellter

  • Nachricht senden

46

08.07.2012, 21:03

soory, hier das Bild...

Tim82

Styling Experte

  • »Tim82« ist männlich

Beiträge: 484

Beruf: kaufm.Angestellter

  • Nachricht senden

47

08.07.2012, 21:04

soory, hier das Bild...
»Tim82« hat folgendes Bild angehängt:
  • Foto99_1.gif


moe joe

Styling Profi

  • »moe joe« ist männlich

Beiträge: 117

Wohnort: Kutenholz

Beruf: Lagerist

  • Nachricht senden

48

14.07.2012, 16:56

echt schick trägst du die nur zu partys oder auch im alltag ?