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beatled

unregistriert

13

29.04.2010, 20:51

Tobias: Zum Thema Ernährungsplan. Im Grunde ist es simpel: Nicht mehr Energie zu sich nehmen, als man verbraucht.

Du weisst, über gesunde Ernährung und das Abnehmen wurden schon tausende Bücher geschrieben, die wohl den wenigsten genutzt haben. Glaube kaum, dass man das in diesem Forum auch noch breittreten muss.

Eine Diät kann ich dir nicht empfehlen. Ich habe da kein Geheimrezept. Zudem sind Essensgewohnheiten regional recht unterschiedlich. Ich esse, was ich mag, halte mich an keine Diät. Zwinge mich nicht, möglichst wenig zu essen. Stehe aber eher auf „gesunde“ Sachen. Das funktioniert bei mir soweit natürlich und ohne viel studieren.

Wie eine Kalorientafel aussieht, wirst du wissen. Wenn du also abnehmen willst, verzichte auf die schlimmsten Produkte, die du konsumierst. Zähle mal so ungefähr zusammen, wie viel Energie du im Tag aufnimmst und ob das im vernünftigen Rahmen liegt. Vergiss dabei die Getränke nicht. Aber Achtung: Jeder Mensch ist anders und benötigt eine recht unterschiedliche Menge Energie; ich brauche zum Beispiel deutlich weniger als die empfohlene Menge für eine Frau. Die für Männer wäre natürlich viel höher.

Meine kleinen Tipps für dich lauten:
1) Die Speisen möglichst selber zubereiten. Dadurch weisst du, was du in welcher Menge isst und wie es zubereitet wurde.
2) Genügend körperliche Aktivität, dass du die eingenommene Energie verbrauchst.
3) Zeitlich geregelte Einnahme der Mahlzeiten. Keine ungeplanten Zwischenmahlzeiten oder Snacks.
4) Langsames Verzehren der Speisen mit möglichst wenig Ablenkung (daneben Zeitung lesen, TV gucken oder ähnlichem). Dadurch isst du viel bewusster und erkennst den Sättigungsgrad besser.
5) Auch mal nicht alles aufessen; sobald du merkst, dass du knapp genug hast, aufhören mit essen. Wenn du zu hause isst, kannst du die Resten mal später verspeisen. Besser zu früh mit dem eigentlichen Essen aufhören und danach noch eine Frucht geniessen.
6) Je weniger du isst, desto wichtiger die Vielseitigkeit der Zusammensetzung.
7) Für eine aktive Darmtätigkeit sorgen. Also reichlich Gemüse, Salat und Früchte konsumieren. Gibt natürlich auch andere Mittel, die die Darmtätigkeit fördern.
8) Ausnahmsweise mal eine Sünde schadet nichts; der Körper kann das verkraften, auch wenn du abnehmen möchtest.

14

30.06.2010, 09:19

Ich habe gehoert, dass es ziemlich schlecht ist nach dem Essen Fruechte zu essen. Ich weiss, beinahe jeder macht es, aber es soll gesuender sein mit Fruechten zu beginnen, eine Zeit lang abwarten und danach normal Essen. Das selbe mit Salat.

Auch ich bin so erzogen worden, dass es Fruechte als Dessert gab und dass man den Salat mit der Hauptspeise gemeinsam isst.

Von Diaeten halte ich auch nicht das Geringste. Wenn man seine Essgewohnheiten nicht umstellt, dann bringen sie doch nichts. Iss einfach was dir schmeckt, lass die Snacks zu spaeter Stunde aus. Wenn es dir sehr schwer faellt deine Ernaehrung umzustellen, dann mach mehr Sport und wenn es nur spazieren ist oder schwimmen, bringt ja auch was. :)

beatled

unregistriert

15

30.06.2010, 22:04

In der Speisenfolge mögen sich die Kulturen unterscheiden. In Italien etwa beginnt man (bei einem alltäglichen Essen ohne Antipasti / Vorspeise) mit Kohlenhydraten (Pasta, Risotto), geht zum Fleisch und Gemüse über und erst dann der Salat. Zum Dessert häufig Früchte.

Ich habe nie gehört, dass die Leute dort ungesünder seien, als etwa in Deutschland. Werden ja viele erstaunlich alt, trotz ihres harten Lebens und der nicht ganz optimalen Gesundheitsversorgung.

Wichtig scheint mir zu sein, dass die Darmtätigkeit funktioniert. Wie man das erreicht, ist wohl individuell und Gewohnheitssache.
Dann natürlich die Wahl der Grundprodukte und deren Zubereitung. MacDo und Co. lässt man besser aus.

Weiss jetzt nicht, weshalb du Spazieren und Schwimmen ausgrenzt: Beides Lieblingsbeschäftigungen von mir. Spazieren mehr deshalb, weil man etwas sieht und erlebt (seien es in der Stadt die Leute oder ausserhalb die Wunder der Natur) und man ist in Bewegung, Schwimmen, weil es wirklich gesund ist: Es gibt kaum eine Sportart, die den Körper so ausgewogen fordert: Kreislauf (Herz, Lunge), Muskeln (Beine, Arme, Oberkörper). Und das alles sehr schonend. Einen Bodybuilder Körper erhält man so nicht, ist mir klar. Gelenkprobleme, Zerrungen und ähnliches gibt es jedoch nicht. Zudem braucht Schwimmen enorm viel Energie (kühles Wasser plus Bewegung).

Wenn also jemand abnehmen will, lieber regelmässig ins kühle Nass springen und einen Kilometer schwimmen als Experimente mit Diäten, die eh nicht funktionieren.

Mellieyhaaasii

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16

09.10.2019, 10:25

Was haltet Ihr von diesem Tutorial. Ich finde es schon fast ein wenig zu viel. Aber das kann ja jeder für sich feststellen.
An sich sehr schön und ausführlich erklärt.
Hier der Link: #mce_temp_url#
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