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13

13.08.2010, 11:44

Also ich war früher nicht unbedingt der Business Typ.
Finde auch, dass das zum Typ passen muss. Sieht ja auch schrecklich aus, wenn jemand mit Militärhaarschnitt im Hippie-Stil herumläuft, oder?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »churchbell« (19.08.2010, 13:08)



14

15.10.2010, 20:44

Obwohl Ich einen 80% Schlipträger-Job habe macht es mir immer wieder Spaß, in genau diesem 80% eben NICHT Businesslike aufzutreten, sondern eher "unkonventionell" (aber mit Stil! ;) ) Dafür gibt es den Business-Look (auch mit Stil! ;) ) auch manchmal, wenn es keiner erwartet (konzerte oder so! 8o ). Was gar nicht geht: Krawatten sind nicht mein Ding- glücklicherweise sieht man das in meiner Company ähnlich...

beatled

unregistriert

15

17.10.2010, 14:04

Wie kleidest du dich denn in diesen 80%, wo du eigentlich mit Schlips unterwegs sein müsstest?

In meinem Job habe ich Narrenfreiheit bei der Bekleidung. Selbst wenn es um Workshops oder Präsentationen mit Kunden geht, wird weder von der Klientel noch von meiner Firma erwartet, dass man sich im Business-Look zeigt. Als Software-Entwickler wird man quasi als „Guru“ den Kunden präsentiert, und da ist es eher positiv, wenn man nicht so 100 pro ins Standardprofil passt.

Für mich sind Krawatten ein wichtiges Styling-Element. Vor allem in der Freizeit. Du musst dir jetzt keinen Business-Look vorstellen. Die Krawatte hängt bei mir immer sehr tief. Die zwei oder drei obersten Knöpfe des Hemdes sind offen und der Krawattenknoten darunter.

Krawatten geben etwas Farbe ins Outfit. Könnte man auch mit Schals oder ähnlichem erreichen. Oder man liebt bunte T-Shirts und Hemden. Tue ich aber nicht.

Mein Grund-Outfit ist meist schwarz oder weiss. Dazu mag es einen Farbtupfer ertragen. Und die Krawatte ist dazu ideal. Die Krawatten sind bei mir immer sehr schmal; gerade so, dass man sie noch knapp korrekt binden kann (um die 2 cm an der breitesten Stelle). Häufig auch Lederkrawatten. Die sind zwar nicht bunt, aber sie geben trotzdem ein gewisses Leben ins Outfit.

Krawatten wirken auf die Leute männlich. Und das kann ich gebrauchen. Ich bin nicht so der typische Mann. Schminke mich, häufig schwarz bepinselte Fingernägel, langes über die Augen frisiertes Deckhaar. Viel Schmuck. Mein Verhalten ist ebenfalls nicht besonders männlich. Eine Krawatte als Bestandteil meines Outfits korrigiert das etwas. Denn ich möchte ganz klar als Mann wahrgenommen werden.


16

17.10.2010, 14:49

Wie kleidest du dich denn in diesen 80%, wo du eigentlich mit Schlips unterwegs sein müsstest?
Irgendwas muss immer dabei sein, was auffällt- ich liebe es gute Anzüge zu tragen- dann trage ich meist aber ein Tshirt bzw ein Shirt mit Knopfleiste dazu. Gerne auch auffällige Gürtel, oder auffällig grobe Schuhe. In so fern finde ich die Krawatte, wie Du sie beschreibst schon wieder gut- locker gebunden.
Farblich bedeutet "Business" bei mir eigentlich zu 90% Schwarz, was mir schonmal den (wenig schmeichelhaften) Titel "darth vader" eingebracht hat... 8)

P.s. Thema Lederkrawatten...das ist bei mir ein no-go, aber das ist ein Genertionskonflikt. In den 80´ern ist die Lederkrawatte in meiner Generation ganz schön in Verruf geraten...aber das ist ein anderes Thema und sollte niemanden beeinflussen... :whistling:

beatled

unregistriert

17

17.10.2010, 15:29

Was ist denn in den 80er Jahren in Sachen Lederkrawatte geschehen?

Die Dinger, die ich trage, sind so schmale (2 cm) und werden als „retro tie“ verkauft. Direkten Bezug auf die 80er Jahre oder ein anderes Jahrzehnt wird jedoch in der Präsentation nicht genommen. Und die Shop Assistants konnten keine Auskunft geben, als ich mal nachfragte, auf welche Zeit sich diese Dinger beziehen sollten.


18

17.10.2010, 17:13

Geschätzt würde ich die Lederkrawatte auf die Mitte der 80´er beziehen...dort galt sie als modisches Assesscoir anstatt der normalen Karwatte- soweit so gut. Aber Mitte der 80´er war auch die Zeit der Edel-Manni´s, denen diese Krawatte dann gerne zugerechnet wird. So nach dem Motto: Wenn der "Assi" sich fein macht, gibt´s den nachgemachten "Miami-Vice"-Style plus Lederkrawatte. Naja...und weil in Assi im feinen Zwirn ein Assi bleibt, haben die Lederkrawatten eben als Prollo-Binder "Geschichte" gemacht und sind ein wenig in Verruf gekommen.
Aber ich will Dir Deinen Style dadurch nicht "madig" machen.... :)

beatled

unregistriert

19

17.10.2010, 18:54

Was ist denn ein oder eine Edel-Manni oder ein Assi? Du sprichst in Rätseln. Bedenke, ich bin kein Deutscher.

Irgendwie habe ich in der Schule deutsch gelernt, aber nicht diese Begriffe. Sorry. Ich verstehe dich sprachlich nicht.


20

17.10.2010, 20:13

Nein, in der Schule lernt man das wirklich nicht- okay, dann will ich mal Licht in´s Dunkle bringen:

Manni = benannt nach Manfred, was eigentlich nur Pseudnym für einen Vornamen steht, der gerne in dörflichen Gegenden benutzt wurde. Der Witz bei Manni bestand darin, dass sich die erste Silben mit dem "Manta", dem einfach gestrickten Opel Coupe aus den 80´ern zu einem Wort verbindet- der Manni steht also für für einfache dörfliche Lebenskultur mit dem Drang "Revierkämpfe" in dörflichen Landstraßen, Kneipen und Diskotheken auszutragen. Ein "Edel Manni" ist dann eine vornehme Version dieses Typen. In den 80´ern war diese Stilrichtung weit verbreitet, musste aber oft für Spot&Hohn herhalten- meist aufgrund seines auffälligen Verhaltens.

"Assi" oder "Asi" (hier scheiden sich die Geister, welche Schreibweise richtig ist) kommt vom Begriff "asozial", wobei hier eher eine ungebührliche Verhaltensweise gemeint ist. Ein "Assi" verhält sich meist nach sehr einfachen Grundsätzen, hat in der Regel keine guten Umgangsformen und seine Handlungsweise ist (wie in diesem Fall gemeint) auf sehr einfache Instinkte ausgelegt (Revierverhalten, Besitzverhalten).

Tja...und genau diese Leute haben den "schmalen Lederbinder" damals in Verruf gebracht, denn der gehörte damals zu dem Outfit einfach dazu.

beatled

unregistriert

21

18.10.2010, 17:07

Besten Dank für deine Ausführungen. Ich glaube, ich habe verstanden, was du aussagen wolltest. Zumindest Opel Manta und die dazu gehörenden Witze sind mir ein Begriff.

Schade, dass man einen so schönen Namen wie Manfred dazu missbrauchen musste. Ich kenne jedoch niemanden, der so hiesse. Ist ein zu deutscher Name für die Schweiz. Man kann ihn weder im Schweizerdeutschen noch Französischen wirklich richtig aussprechen.

Ein Problem der Schweizer, vor allem wenn sie wie ich in einer sprachlichen Grenzregion leben, ist, dass man im Alltag quasi dreisprachig funktionieren muss. Zusätzlich natürlich englisch. Da gehen die sprachlichen Finessen verloren. Man hat dann von jeder Sprache soviel Kenntnis, wie es eben braucht, dass man seine Gedanken ausdrücken kann.

Selbst die eigene Muttersprache verarmt total. Da hier sehr viele Ausländer leben, muss man sich extrem einfach ausdrücken, dass man verstanden wird. In den letzten Jahren waren es primär die vielen deutschen Einwanderer, die das Sprachbild abflachen liessen. Damit ein Deutscher schweizerdeutsch versteht, muss man auf alle Wörter und Wortwendungen, die im Hochdeutschen nicht existieren, verzichten. Gleichzeitig ist es unmöglich einen hochdeutschen Satz 1 zu 1 ins Schweizerdeutsche zu übersetzen. Das geht bis zu den Medien (Radio, Fernsehen), die das Schweizerdeutsche auf ein Niveau hinunter schrauben, dass es von Ausländern verstanden wird.


Zu den 80-er Jahren und den schmalen Lederkrawatten in Deutschland: Wüsstest du einen empfehlenswerten Roman zu diesem Thema? Ich bin sehr an Sozial- und Kulturgeschichte interessiert. Durch Romane erfährt man häufig mehr über das Empfinden der Leute in einer bestimmten Zeitepoche als durch wissenschaftliche Werke. Zumindest, wenn es sich nur um rund 25 Jahre handelt. Es kann sich durchaus um einen sehr lockeren, amüsanten Roman handeln. Die sagen unbewusst häufig mehr über den Zeitgeist aus als komplizierte Werke.

Die Geschichte der Mode fasziniert mich ebenso. Bin ein regelmässiger Besucher der beiden einschlägigen Museen in Paris. Die Lederkrawatte hat jedoch in meinem Kulturumfeld, glaube ich, nie hohe emotionale Wellen geworfen. In UK ebenso wenig, wo diese Dinger sehr beliebt sind.


Manuel80

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22

21.10.2010, 19:24

Besitze zwar nicht viele solche Kleider, aber ziehe sie total gern an! Fast schade dass man bei mir auf der Arbeit immer "casual" gehen kann ;) ...

23

28.10.2010, 15:33

aso ich finde krawatten und anzüge auch sehr schick!! Aber ich kann mir nicht vorstellen das das so bequem ist das man das auch so öfter mal anziehen will!
also die krawatte naklar die schon aber so anzüge ..?!
gibt ja auc viele die überhaupt gar nicht so was tragen wollen


Sports-Man

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24

13.01.2011, 18:40

trage sehr gerne anzüge. man kann so auch sehr variieren, die farben, assescoires, frisur etc.
bevorzuge die slim fit variante. wenn das alles so hängt, mag ich nicht.
muss schön am körper anliegen.
»Sports-Man« hat folgendes Bild angehängt:
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