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Tomoayaké

Styling Experte

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13

20.08.2008, 20:11

Lol das stimmt wohl, kommt mir auch so vor. Ich meine Frauen würden sich eher nicht so schnell anmachen lassen, ich will nicht sagen, dass es in den Clubs so geht, klingt aber so. lol


14

20.08.2008, 20:14

Männer wissen was sie wollen..

Frauen dagegen nicht das ist das problem :D :D :D :D :mauer:

Tomoayaké

Styling Experte

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15

20.08.2008, 20:15

Loool so kann man es auch sagen! XD XD XD


beatled

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16

20.08.2008, 21:42

@ Tomoayaké
Das mit sich selbst im Weg stehen, kommt auf einen selber an. Aber wenn Du Lust auf Sex hast und (in meinem Fall) einen Mann aufreissen willst, verhältst Du Dich halt den Konventionen entsprechend, um zum Ziel zu kommen. Ich habe damit keine Probleme. Und es geht um Sex. Nicht um Liebe.

17

20.08.2008, 21:44

Jep.. nur das funktioniert bei Frauen ja nicht die ticken da anders.. :D


Tomoayaké

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18

20.08.2008, 21:47

Hehe lol, so meinte ich das ja nicht!^^ Habe das eher allgemein auf das bezogen was einem Spaß macht. Jeder kann etwas aus seinem Leben machen und auf die Art Spaß haben wie er es mag, wenn man sich nicht selbst im Weg steht. Du kostest dein Leben auf deine Art aus, andere würden das auch gerne auf ihre Art so machen, aber können es nicht.

Naja das soll jetzt auch keinen falschen Eindruck hier erwecken, das sage ich nur so. lol Bin mit meinem Leben selbst zufrieden. lol

Olli

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19

21.08.2008, 17:40

ich denke auch dass das bei frauen anders ist. die lassen sich nicht so schnell "abschleppen". zumindest nur ganz ganz wenige. schwule männer sind in ihrer art viel lockerer und haben, denke ich, eine komplett andere einstellung in sachen sex und fun.
was ich bloß immer nicht verstehen warum frauen sich in clubs immer total aufstylen und kurze röcke und tief ausgeschnittene tops anziehen und sich wundern, wenn sie angetanzt und angesprochen werden. da regen die sich immer total auf. also ich kenn einige auch aus meinem bekanntenkreis die dann total aus der haut fahren. naja ist halt auch so ein kapitel für sich :D


beatled

unregistriert

20

22.08.2008, 12:20

Gestern Abend in Paris (3)

Wollte nach dem Nachtessen nochmals kurz unter die Leute. Mich einfach zeigen, aber keine Lust auf Aufriss. Was liegt näher als schnell um die Ecke ins Quetzal? Trotzdem wie immer gestylt, sei es nur für eine Stunde. Ich wollte mir gefallen. Frisur mit Wet Gel neu aufgebaut, Makeup vom Tag, aber eine kräftige Schicht Bronzer darüber, Augen geschminkt, Augenbrauen mit schwarzem Kajal bearbeitet. Hatte Lust auf krass. Jeans, Sneaks, kein Hemd, keine Jacke, ging mit nacktem Oberkörper. Fühlte mich grossartig.

Hatte mich nach dem Bier fassen direkt neben die Eingangstür gestellt. Rechts von mir ein gut fünfzig jähriger Typ in Jogging-Hosen, Sweatshirt und Baseball Cap. Konnte also die Szene in Ruhe beobachten. Hatte mich bewusst passiv verhalten; wie gesagt, trotz meiner Aufmachung keine Lust auf Abenteuer. Nach einer halben Stunde eine Cig; also vor die Tür. Als ich zurückkomme, sitzt ein Transvestit auf dem Barhocker neben der Tür, der eigentlich nicht zum Draufsitzen gedacht ist, sondern um die Tür zu fixieren, wenn man frische Luft reinlässt. Konnte sie nicht wissen. Mein Puls schon auf 180. Ihr wisst, dass ich eher auf feminine Typen stehe; aber ein Transvestit in meiner Nähe ist nicht Alltag! Unbedingt anquatschen; die Chance nicht verpassen. Sie schien allein zu sein, kein Begleiter in Sicht; aber zuerst noch etwas abwarten, um sicher zu sein. Sah nicht nach Französin aus; sprach sie dann auf englisch an. Nach dem Umweg über Standarddeutsch konnten wir in unseren Dialekten sprechen; sie ist in Niederbayern aufgewachsen, lebt heute (als Buchhalter in einem Handelsbetrieb) bei München. War eine wirkliche Witztante; selber kam ich kaum zu Wort. Sie kraulte ab und zu meine Brust mit den Ketten; sie getraute ich nur an den Schenkeln und Hüften zu betatschen. Alles andere wäre riskant gewesen, hätte zusammenbrechen können. Hatte mich aber so nahe wie möglich neben sie postiert. Wollte Körperkontakt. Obwohl sie schon recht blau war, hatte sie sich noch ein ganz anstrengendes Programm vorgenommen. Bezweifle, dass sie es schaffte. Am Sonntag reist sie zurück.

War kurz nach Mitternacht wieder zu hause; aus der geplanten Stunde wurde etwas mehr. Nach dem Abschminken noch ein weiteres Bier und ein paar Cigs. Und ab ins Bett.

Im Quetzal sind Transvestiten regelmässig anzutreffen. Sie treten aber ansonsten kaum je alleine auf. Meist eine Gruppe von ein paar Jungs und darunter dann ein oder zwei Transvestiten. Man hat also keine Chance an sie ranzukommen. Aber schon der Anblick ist jeweils ein Highlight. Trinken dann auch kein Bier, wie das hier Standard ist; muss schon Schaumwein sein. Jeweils Hektik bei den Barboys.

Bewundere die Burschen, die so die Normen durchbrechen! Und ein Soloauftritt braucht Mut.

beatled

unregistriert

21

23.08.2008, 20:02

Gestern Abend in Paris (4)

Diesmal wieder eine längere Tour. War ja Freitag und ich hatte Lust. Am Freitag bleiben viele Jungs nach der Arbeit in der Stadt, um das Wochenende einzuläuten bevor sie sich in die Vororte zurückziehen. Die Lokale sind also schon früh gut besucht. Gibt dann zwischen 21:00 und 22:00 ein Loch, wenn alle zum Nachtessen verschwinden.

Hatte mich wie üblich hübsch gemacht. Gestern nicht so übertrieben; sah „anständig“ aus. In Sachen Kleidung ist es etwas langweilig; konnte nicht allzu viel mitnehmen. Zudem muss sie praktisch sein. Sprich: waschmaschinenfest, bügelfrei. Also Sneaks, Blue Jeans, weisses Hemd, fast bis zum Bauchnabel offen. Auf Jacken verzichte ich, wenn immer möglich. Ist in den Lokalen eh zu warm und Garderoben kennt man kaum (Diebstahl).

War also schon am späten Nachmittag (etwas nach 18:00 Uhr) gestartet. Erste Station: Mixer (rue Ste Croix de la Bretonnerie). Schon zur Apérozeit DJs. Junges, gemischtes Publikum (hetero, bi, schwul, lesbisch; man kann‘s nicht auseinanderhalten). Viele Jungs overdressed. Zeigen mit Stolz das Ergebnis ihrer letzten Einkaufstour. Schräge Frisuren. Guter Ort zum Einstimmen. Wegen der lauten Musik, kaum Gelegenheit jemanden kennenzulernen.

Ein Stunde später im Bear‘s Den (rue des Lombards). Wie der Name sagt, Treffpunkt der Bären. Aber sie bilden die Minderheit. Um 19:30 Uhr prall voll. Wer Körperwärme liebt, ist da am richtigen Ort. Kommunikatives, eher älteres Publikum, 100 Prozent schwul. Alle sehr lieb zueinander. Da kann man von Typen ein Küsschen erhalten, die man noch nie gesehen hat und weiter auch nichts von einem wollen. Jetzt am Freitag nebst den Amis (und anderen Touristen) auch viele Einheimische.

Ein gut 30 jähriger Engländer bändelte mit mir an. Er kam mir beim Bezahlen meines Camparis zuvor und offerierte ihn. Kam mir sehr gelegen. Hatte keine Lust alleine essen zu gehen. Dunkles, fast schwarzes Haar, heller Teint. Kein Makeup oder Schminke. Hatte sich aber immerhin etwas Mühe gegeben, gut auszusehen. Hellgrünes Diesel Tank Top, weisse Hose, weisse Sneaks. Zwei schwere Halsketten aus Gold über dem Shirt getragen, dickes Bracelet am rechten Arm, vier Ringe, Ohrring links, Ohrstecker rechts. Linke Brustwarze gepierct, Ringform, wie alles andere aus Gelbgold (das Piercing hab ich erst im Verlauf des Abends entdeckt). Auf dem linken Oberarm Tattoos. Schöne dunkle Augen, Wimpern und Augenbrauen. Gut gebaut, nicht nur Haut und Knochen. Auch die Grösse stimmte, etwas grösser als ich aber unter 1.80. Leicht tuntiges Verhalten.

Dann gegen halb zehn zum Nachtessen. In diesem Abschnitt der rue des Lombards hat es beinahe in jedem Haus ein Restaurant; natürlich fast ausschliesslich Touristenfallen. Oder dann sehr teuer und für unseren Aufzug ungeeignet. Aber Hunger ist Hunger. Also Touristenfalle gerade angrenzend ans Bear‘s Den. War auch schon dort. Haben meistens frische Austern. Küche mittelmässig. Bedienung Katastrophe. War ja nicht so wichtig. Wollte den Burschen kennenlernen (und er mich). Im Bear‘s Den hatten wir kaum sprechen können. Zu lärmig. Nicht die Musik. Aber prall voll. Hatten uns mehr aufs flirten konzentriert. Physischer Kontakt ist mir wichtig und viele Engländer sind in dieser Beziehung sehr direkt. Habe über ein Jahr in England gearbeitet, spreche aus Erfahrung. Musste selber nicht heftig aktiv werden. Das übernahm weitgehend er.

Also am Tisch das sich übliche Vorstellen, woher man kommt, was man arbeitet, woran man Freude hat, wieso man in Paris ist. Herausfinden wo der gemeinsame Nenner ist. Was mag man, was nicht. Immerhin beim Bestellen der Malzeit hatten wir schon mal den gleichen Geschmack (Fisch); deshalb einen herben, weissen Burgunder aus Chablis. Um es kurz zu machen, er stammt aus Manchester (und spricht diesen unheimlich schönen weichen Dialekt aus dem Norden); ist beruflich in Paris (US-Computerfirma). Wohnt im 15. Arrondissement in der Nähe des Parc André Citroën. Und das voraussichtlich für ein Jahr (ab jetzt noch 8 Monate).

Gegen elf Uhr wieder zurück im Bear‘s Den. Es hatte zu regnen begonnen und wir hatten beide keine Jacke dabei. Also von einem Loch möglichst schnell ins nächste. In der Zwischenzeit war die Bar im zweiten Sousol geöffnet. Mit DJ und Tanzfläche. Hatten uns dort unten vergnügt. Wie fast alle Jungs hatten wir die Shirts bald abgelegt. War richtig heiss dort unten. Nur ab und zu auf die Strasse für eine Cig und abkühlen (er raucht auch). Hatten mit all den Jungs viel Spass.

Nach 03:00 Uhr Taxisuche. Er bestand darauf, mich zu sich einzuladen, obwohl ich in Laufdistanz vom Bear‘s Den wohne. Er nahm sich nicht die Mühe, das Shirt wieder anzuziehen. Hatte es über sein rechte Schulter geworfen. Ich hatte das Hemd wieder übergestreift, war recht kühl geworden. Er seinen linken Arm über meine Schulter, ich meinen rechten um sein Taille. Sind nur wenigen Passanten begegnet. War noch zu früh oder schon zu spät. Sind noch alle am Abtanzen oder schon zuhause. An der Taxistation beim Forum fanden wir sofort einen Wagen. Geschmuse während der Fahrt. Der Chauffeur reagierte nicht. Alltag für ihn.

Zuhause hatte er eine Flasche Champagne und ein Plättchen mit Rauchlachs (schon fertig unter Klarsichtfolie arrangiert) bereit. Ein kleiner Profi unser Held. Wusste also genau, dass er jemanden abschleppen wird. Störte mich nicht. Bin ja selber nicht anders. Und Hunger hatten wir. Tanzen braucht Energie. Also weiter Geschmuse und Necken auf dem Sofa, Essen, Trinken und Rauchen.

Irgendwann sind wir dann doch noch im Bett gelandet. Dort passierte allerdings nichts mehr. Haben einfach friedlich nebeneinander geschlafen. Waren beide todmüde und erschöpft. Getrunken hatten wir auch genug. Muss ja nicht immer sein.

Heute morgen gegen zehn langsames Erwachen. Umarmen, kleines Gerauffe und zärtlich sein. Gut drei Stunden später auf dem Heimweg in der Metro. Sah wie eine Ruine aus. Nicht richtig abgeschminkt. Nur Dusche und natürlich nichts Neues darüber zum Cachieren. Das Hemd sah auch nicht mehr schrankfrisch aus. War mir in meiner Gemütsverfassung egal. Den Leuten um mich herum auch.

Heute Abend schonen. Habe drei Romane im Reisegepäck und noch nicht viel abgearbeitet. Zudem morgen früh auf den Lebensmittelmarkt an der Bastille. Also früh aus den Federn. Möchte dann ausgeschlafen und wieder gestylt auftreten. Gebe mir in den Ferien viel Zeit dafür.


22

23.08.2008, 23:40

Hast ja jede Menge spaß da, wie lang bleibst du da noch? :beer:

beatled

unregistriert

23

24.08.2008, 20:56

Paris (5)

Styla, bin noch bis Samstag hier. Der Zug fährt am Samstag Morgen früh. Freitag wird also am Abend nicht mehr viel los sein. Aber bin ja nicht wegen den Nachtabenteuern hier. Der Tag bietet viel. Am schönsten die langen Spaziergänge. Die Stadtarchitektur ist einzigartig. Alles dicht beieinander und trotzdem grosszügig dimensioniert. Und die Museen und Parks! Unglaubliche Vielfalt an Ladengeschäften usw..

Heute wie erwähnt auf dem Markt an der Bastille. Für mich der schönste Lebensmittelmarkt in Paris. Aber nur am Sonntag Morgen. Am Nachmittag mehr Richtung Mode. War u.a. bei Spontini (rue Franc Bourgeois). Der hat die schönsten Lederblousons. Hauchdünnes Leder, leichtes Stofffutter. Perfekt geschnitten. Liegen am Körper wie angegossen. Kannst darunter allerdings nur ein dünnes Shirt tragen. Sonst engt es ein. Und die Dinger müssen eng anliegen. Leider hatte er noch Ausverkauf. Keine Blousons zu finden. Sind ja relativ zeitlos. Wollte er wahrscheinlich nicht so verhökern. Immerhin habe ich mir ein fein gewobenes, dunkelviolettes, leicht glänzendes T-Shirt gekauft. Liegt eng an. Alle Konturen betonend. Taille, Brustwarzen usw.. Kurz geschnitten. Bei meinen tief sitzenden Jeans (habe nur solche hier) reicht es vorne ganz knapp bis zum Gürtel; hinten, wo ich die Jeans lieber etwas tiefer habe, nicht ganz.
Styla, hier bekommst Du (ausserhalb des Ausverkaufs) auch Deine tiefsitzenden Jeans. Wirklich knappe Dinger. Wie alles bei Spontini: Keine Labelmarken. Spontini ist das Label und in ganz Paris ein Begriff. Und teuer. Sexy Mode, aber alltagstauglich (sofern man ein bisschen Mut hat).

Um 18:00 Uhr zum Vorapéro im Central (rue Vieille du Temple). Habe das Lokal auch schon erwähnt. Treffpunkt der Aufreisser, die nur ein Quicky auf der Toilette wollen, und Stricher. Von auffallend vielen deutschen Touristen besucht (wieso auch immer). Immer einige Alkis; halten sich aber separat links von der Theke auf und stören niemanden.
Wieso ich das überhaupt erwähne: Das Lokal ist auch beliebt für die „Onkel“, die ihre „Neffen“ ausführen. Auch heute ein solcher Auftritt. Der „Onkel“ gut 50, im Anzug mit Krawatte (nicht billigstes Modell), der „Neffe“ vielleicht 18: Weisse, vorne zugespitzte Schuhe aus Glanzleder. Blue Jeans, enger geht‘s nicht; vor allem: nach dem Schritt (Beinansatz) direkt der Gürtel; kein sichtbares Stoffhinterteil oder Schlitz vorne; das Ding muss unterhalb seinem Hintern gelegen haben und der Gürtel direkt auf seinem Geschlechtsteil. Sah man alles nicht so im Detail. Der Boy war so mager, dass er keinen sichtbaren Po hatte. In die Jeans gesteckt ein weisses Hemd (das eben alles versteckte) aus teuer aussehendem Stoff. Perfekt gestärkt. Schmale schwarze Lederkrawatte. Mehrere Silberringe und Armbänder. Die Haare blondiert, mittellang (gut zehn Zentimeter lang), glatt, mit Gel zu einem kleinen Durcheinander frisiert, d.h. senkrecht vom Kopf abstehend und dann ein bisschen durcheinander gemacht. Ueberlange Fingernägel in Naturfarbe (allzu viel Hausarbeit kann er damit nicht machen, geschweige etwas anderes). Bleicher Teint (ob natürlich oder nicht, konnte ich nicht sehen), penetrant rot geschminkte Lippen, blau geschminkte Augenlider (obere und untere). Sah wie ein Zuckerbübchen aus. Fast etwas irreal. Hatte auch schon gelernt, wie eine Tunte ein Sektglas in die Hand nimmt. Durst hatte er auf alle Fälle: Der „Onkel“ hatte ein kleines Bier getrunken, der Junge in der Zwischenzeit vier Gläser Sekt. Nach dem dritten Glas, Lippen nachschminken. Die Farbe ging an den Sektgläsern verloren. Eine Hand des Jungen immer schön brav auf dem Oberschenkel des „Onkels“ leicht nach oben massierend.
Für solche Schauspiele kann sich der Besuch des Centrals lohnen. Ab und zu Drag Queens, die den Schuppen durcheinander bringen, aber nicht am Nachmittag.


24

24.08.2008, 23:22

Was soll man sagen immer wieder Krass deine berichte zu lesen.. du achtest auf sovieles Unglaublich, wie machst du das eigentlich? kommen da manche sich nicht irgendwie beobachtet vor oder sind dort längere blicke willkommen? Hier in .de würde sowas kommen "ey was guckst du" hast du problem? :D